Alexander Megos klettert schon wieder eine schwierige Route im spanischen Gebiet Siurana: Furia de Jabali (9b).

Vor knapp einer Woche verkündete Alexander Megos die Wiederholung einer der schwierigsten Routen der Welt. Ihm gelang die Rotpunktbegehung von King Capella (9b+), erstbegangen vom Schotten Will Bosi. Auf seinem Erfolg ruhte sich Megos nicht aus, sondern nahm sich eine weitere Erstbegehung von Bosi vor: Furia de Jabali. Auch diese Route relativ kurz und gespickt mit zahlreichen messerscharfen Leisten.

„Ich habe die Route im März schon einmal kurz probiert, konnte damals aber nicht einen einzigen Zug.“

Alexander Megos

Doch während der aktuellen Spanienreise sah die Situation komplett anders aus. Nach der Begehung von King Capella investierte Alex Megos seine Zeit in Furia de Jabali und konnte sämtliche Züge klettern, wenn auch mit anderer Beta als Will Bosi. Am fünften Tag in der Route kletterte Alex die Route schon sehr solide, doch die bitterkalten Bedingungen im Gebiet machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Drei Tage später, am siebten Tag in der Route, kämpfte sich Megos dann sturzfrei bis zum Umlenker von Furia de Jabali.

„Die Begehung war alles andere als ästhetisch, aber es zählt.“ 😬

Alexander Megos

Will Bosi bei der Erstbegehung von Furia de Jabali

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Credits: Titelbild Ievgeniia Kazbekova

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