Die iranische Profikletterin Elnaz Rekabi ist heute morgen in Teheran, Iran, gelandet und hat mit der iranischen Newsagentur Borna News über die jüngsten Ereignisse gesprochen.

Seit die iranische Kletterin Elnaz Rekabi an den Asian Championships ohne Kopftuch im Final antrat, überschlagen sich die Ereignisse. International löste der Fall grosse Besorgnis aus. Ersten Berichten zufolge wurde sie unter einem Vorwand in die iranische Botschaft gelockt, wo ihr das Smartphone und der Pass entzogen wurden. Medien berichteten, sie gelte als vermisst. Gestern früh meldete sich Elnaz Rekabi dann in Form einer Instagram-Story zu Wort (Lacrux berichtete).

Heute früh traf sie nun am Flughafen in Teheran ein und wurde unter Beifall empfangen. Sie sei eine Heldin, skandierten zahlreiche Landsleute.

Elnaz Rekabi entschuldigte sich derweil im Interview mit der iranischen Newsagentur Borna News erneut für den Vorfall. Sie wiederholte ihre Botschaft, die sie bereits auf Instagram veröffentlichte. Sie sei vom unerwarteten Aufruf während des Wettkampfes überrascht worden und hätte dabei vergessen, das Kopftuch anzuziehen.

«Es war nicht meine Absicht, ohne Kopftuch zu klettern», erklärt sie weiter. Sie entschuldige sich beim iranischen Volk für die entstandenen Spannungen und sei froh, gesund und in Frieden zu Hause angekommen zu sein.

Es besteht der Verdacht, dass sie seitens des iranischen Regimes zur Entschuldigung auf Instagram sowie im Interview gezwungen wurde.

Das vollständige Interview mit der Nachrichtenagentur Borna News

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Credits: Titelbild IRNA

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