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Der Genfer Mathieu Holtz klettert mit Bain de sang im Klettergebiet Saint Loup seine zweite 9a des Jahres.

Er scheint in topform zu sein, der 32-Jährige Mathieu Holtz aus Genf. Bereits im August sorgte er mit der Erstbegehung der Route Les rats sous-marins bei Belloset für Aufmerksamkeit, für die er den Grad 9a vorschlug. Es war seine damals erste 9a überhaupt. Mathieu wird es sich damals gut überlegt haben, ob er der Route wirklich eine 9a geben soll oder nicht.

Weniger Zeit – bessere Leistung

Dass er fit ist, zeigt er mit der schnellen Begehung von Bain de sang: “I started working the route last Monday and it took me two days and five tries to send it. This route perfectly suits my climbing style like Bellosset”, sagt er im Interview mit LACRUX. Es ist auffällig, wie seine Leistungskurve in den letzten Monaten nach oben zeigt. Mathieu hat dafür eine Erklärung, die einige von euch sicherlich auch kennen: “Since I became a dad last year I’ve had less time for myself. I’ve put a lot more effort in my training so that I was able to make the most out of my free time. I don’t have any time to waste anymore and I always try to switch my mind into fighting mode so i can make every day out climbing count.”

Mathieu Holtz bei der Begehung seiner ersten 9a - Les rats sous marins (Bild zVg).
Mathieu Holtz bei der Begehung seiner ersten 9a – Les rats sous marins (Bild zVg).

Von Klassiker zu Klassiker

Auf die Frage, was auf die Begehung von Bain de sang folge, antwortete Mathieu, er wolle die beiden Routen Bimbaluna (9a/9a+) sowie Ultime souffrance (9a) auschecken. Bimbaluna wurde von François Nicole, dem Bruder von Fred Nicole, im März 2004 erstbegangen. Ein weiterer Klassiker des Gebiets Saint Loup ist die zweitgenannte Route, Ultime souffrance, erstbegangen durch David Hohl vor zehn Jahren.

Credits: Bild Mathieu Holtz

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