Die beiden Westschweizer Kletterer Samuel Ometz und Dylan Chuat punkten die 9a-Routen Baba Yaga respektive Coup de grâce.

Der Süden der Schweiz lockte in den vergangenen Wochen zahlreiche Kletterinnen und Kletterer an. Unter ihnen waren auch die beiden Westschweizer Samuel Ometz und Dylan Chuat.

Samuel Ometz zog es ins Val Bavona, wo fast wöchentlich neue Boulder- und Kletterlinien aus dem Boden schiessen. Viele davon wurden vom Tessiner Giuliano Cameroni erstbegangen. So auch die 10 Meter lange Kantenkletterei der Route Baba Yaga (9a), die Giuliano Ende 2020 eröffnete. Vor wenigen Tagen gelang Samuel Ometz nun die erste Wiederholung der Route.

Samuel Ometz bei der Begehung von Baba Yaga

Dylan Chuat kam, sah, siegte

Ebenfalls erfolgreich war der Nachwuchskletterer Dylan Chuat. Er hatte nur eines im Kopf: Den Tessin-Klassiker Coup de grâce rotpunkt zu klettern. Bei seiner Ankunft im Tessin war er jedoch gleich mit mehreren Problemen konfrontiert. Einerseits waren die Bedingungen alles andere als ideal und zweitens fehlte ihm ein Sicherungspartner. In die Lücke sprang spontan Melissa Le Nevé, die ebenfalls im Tessin war.

Es war extrem heiss und der Wind blies nicht. Doch ich wollte die Route einfach punkten und gab absolut alles.

Dylan Chuat
Dylan Chuat klettert Coup de grâce (9a). (Bild Fedir Samoilov)

Als Dylan in die Route einstieg, war er sich ziemlich sicher, dass er bei der ersten Schlüsselstelle nicht fallen würde. Und so kam es dann auch. Zum ersten Mal überhaupt gelang ihm dieser schwere Zug und er kletterte auch gleich den Rest der Route sturzfrei bis zum Umlenker.

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Credits: Titelbild Fedir Samoilov