Tragischer Unfall an der Aguja Guillaumet in Patagonien | Robert Grasegger

Ein tragischer Unfall ereignete sich vergangenen Donnerstag an der Aguja Guillaumet. Robert Grasegger verlor sein Leben, während seine Partnerin schwer verletzt geborgen werden konnte.

Vor wenigen Tagen erreignete sich ein tragischer Unfall in Patagonien. Wie Patagonia Vertical und weitere Medien berichten, befanden sich Robert Grasegger und seine Partnerin zusammen mit einer dritten Person in Richtung Comesaña-Fonrouge an der Aguja Guillaumet. Während die dritte Person der Gruppe sich bei den Felsen weiter rechts befand, stiegen die beiden anderen das steile Schneefeld hoch.

Kurze Zeit später löste sich eine Nassschneelawine, riss Grasegger und seine Partnerin mit und spülte die beiden bis hinunter zu den Blöcken. Beide waren schwerverletzt. Die dritte Person der Gruppe konnte Erste Hilfe leisten, jedoch keinen Notruf absetzen, da die entsprechende Ausrüstung (Satellitentelefon oder VHF-Funk) fehlte. Bis die unversehrte Person Hilfe holen konnte und die Rettungsmannschaft wieder an der Unfallstelle eintraf, war der Tag schon weit vorangeschritten.

Rettung zu spät für Grasegger

Vierzig Rettungskräfte, darunter ein Militärhelikopter rückten aus, um den verunfallten zur Hilfe zu eilen. Zurück an der Unfallstelle konnte seine Partnerin schnell lokalisiert werden, Grasegger hingegen war gemäss Rolando Garibotti von Patagonia Vertical nicht mehr an derselben Stelle und konnte aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr gefunden werden. Erst am nächsten Morgen fanden Rettungskräfte den unterdessen verstorbenen Grasegger.

Einer der letzten instagram-Beiträge von Robert Grasegger

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Credits: Titelbild Prissantenbär, Informationen Rolando Garibotti / Patagonia Vertical

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