Jakob Schubert gelingt die erste Wiederholung der Sharma-Route El Bon Combat (9b/+)

Der Österreicher Jakob Schubert holt sich die zweite Begehung der Route El Bon Combat (9b/+) in der Cova de L’Ocell, Spanien. Jakob meint jedoch, die Route sei seiner Meinung nach eher als schwere 9a+ einzustufen.

„El Bon Combat ist eine der besten Routen, die ich je geklettert bin“, kommentiert Jakob Schubert seine Begehung vergangenes Wochenende. Eingerichtet und erstbegangen hat die Route Chris Sharma im Jahr 2015. Chris war es auch, der Jakob am Schluss seines Spanienaufenthaltes begleitete und zusammen mit ihm kletterte. „Danke Chris für die gute Zeit am Fels und mein grösster Respekt für ein weiteres Spanien-Testpiece“, sagt Jakob.

Jakob Schubert hinterfragt den vorgeschlagenen Schwierigkeitsgrad

Nach all den lobenden Worten folgt jedoch ein Fragezeichen. Jakob Schubert stuft die Route als einfacher ein, als dies Chris Sharma tat. Gemäss Jakob hat sich die Route von Beginn weg nicht extrem schwierig angefühlt, weshalb er eher 9a+ als Schwierigkeitsgrad vorschlage.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Jakob Schubert (@jakob.schubert) am

Chris Sharma meldet sich zu Wort

Neben vielen lobenden Worten zur Wiederholung von Jakob veröffentlicht Chris auch eine Bemerkung zur Abwertung durch Jakob. „Es kann sicherlich sein, dass die Route ’nur‘ eine 9a+ ist. Es kann aber auch sehr gut sein, dass Jakob momentan einfach unglaublich fit ist und sich dessen nicht richtig bewusst ist“, schreibt Chris Sharma. Immerhin habe Jakob so ziemlich jeden Wettkampf der Saison gewonnen, den es zu gewinnen gab, meint Chris. „Doch wie auch immer, ich freue mich, dass die Route gefällt und wir eine coole Zeit am Fels hatten.“

Video: Chris Sharma bei der Begehung von El Bon Combat

Das könnte dich auch interessieren

Jakob Schubert flasht 8c-Boulder Catalan Witness the Fitness

Aktuell

So viele wie noch nie: Alpenverein zeichnet neun Hütten mit Umweltgütesiegel aus

Der Österreichische Alpenverein hat am 17. Oktober neun seiner Hütten mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet – so viele wie noch nie in einem Jahr. Bis 2033 soll mindestens jede zweite bewirtschaftete ÖAV-Hütte das Siegel tragen.

Deutsche Meisterschaft Lead dieses Wochenende: Wer holt sich die Titel?

Am Wochenende geht es für Deutschlands beste Leadkletterinnen und -kletterer in Darmstadt um die nationalen Titel. Auch die beiden Gewinner vom Vorjahr, Anna Apel und Yannick Nagel, sind gemeldet. Alle Infos zum Starterfeld, Zeitplan und Livestream der DM Lead 2026.

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

„Drifter’s Escape“: Pietro Vidi gelingt die erste Wiederholung

Der italienische Trad-Profi Pietro Vidi hat sich die erste Wiederholung von „Drifter's Escape" (9a+, 5.15a) gesichert. Am 13. Oktober gelang ihm Connor Hersons Trad-Route am Stawamus Chief in Squamish. Sie gilt als eine der schwersten Risslinien der Welt.

So viele wie noch nie: Alpenverein zeichnet neun Hütten mit Umweltgütesiegel aus

Der Österreichische Alpenverein hat am 17. Oktober neun seiner Hütten mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet – so viele wie noch nie in einem Jahr. Bis 2033 soll mindestens jede zweite bewirtschaftete ÖAV-Hütte das Siegel tragen.

Deutsche Meisterschaft Lead dieses Wochenende: Wer holt sich die Titel?

Am Wochenende geht es für Deutschlands beste Leadkletterinnen und -kletterer in Darmstadt um die nationalen Titel. Auch die beiden Gewinner vom Vorjahr, Anna Apel und Yannick Nagel, sind gemeldet. Alle Infos zum Starterfeld, Zeitplan und Livestream der DM Lead 2026.

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein