Er kam, sah und punktete: Ondra’s eindrückliche Schweiz-Ticklist

Adam Ondra hat seinem Sponsor Mammut einen Besuch abgestattet und es sich nicht nehmen lassen, parallel zu seinen geschäftlichen Verpflichtungen ein paar harte Routen zu klettern. So hat er an der Isenfluh eine 9a+ erstbegangen und in Soyhieres mehrere Routen im oberen achten Schwierigkeitsgrad onsight sowie in wenigen Versuchen geklettert.

«Solch eine eindrückliche Vorstellung von Adam Ondra», schwärmt Katherine Choong nach dem gemeinsamen Klettertag in Soyhieres. Der starke Tscheche kletterte dabei nicht nur ihr Projekt Chant pour Phil (8c) onsight, sondern auch noch die 8b+ Linie Deja. Für Le Temps difficile (8c+) und Mines de rien (8b+) benötigte er gerade mal zwei, respektive einen Versuch.

Altes Projekt von Stephan Siegrist entschlüsselt

Das erste Klettergebiet, welches Adam Ondra während seines Schweiz-Kurztrips ansteuerte, war die Isenfluh. Dort hatte er noch eine offene Rechnung: Eine von Stephan Siegrist eingebohrte Linie, die er zusammen mit Jakob Schubert bereits diesen Frühling probiert hatte.

Damals brach uns eine Leiste aus und wir hatten keine Kneepads dabei

Adam Ondra

Die Leiste fehlte zwar auch bei seinem zweiten Besuch an der Isenfluh noch, nicht jedoch das Kneepad. Mit einem marginalen Knieklemmer habe er die Sequenz entschlüsseln können, die damals noch ziemlich unwahrscheinlich schien, so Ondra.

An meinem zweiten Tag konnte ich die Linie im Schwierigkeitsgrad 9a+ erstbegehen. Der Routenname ist noch ausstehend.

Adam Ondra

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Credits: Titelbild Jan Vogl

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