Marco Zanone klettert die Dave Graham Kletterroute Coup de Grâce

Dem Italiener Marco Zanone gelingt die Begehung der berühmten Val-Bavona-Route Coup de Grâce (9a). Auf LACRUX veröffentlicht Marco die Geschichte rund um um die Begehung der Dave-Graham-Route.

„Im Jahr 2016 habe ich erstmals versucht, die Route zu klettern. Ich hatte immer noch mit einer Fingerverletzung zu kämpfen und betrachtete das Projektieren in der Route eher als Training an. Zudem konnte ich so bereits die Route einstudieren, in der Hoffnung diese nach der Genesung punkten zu können“, erklärt Marco gegenüber LACRUX.

Marco Zanone nach der Begehung von Coup de Grâce im Val Bavona – Tessin. (Bild Elisa Negro)

Im Oktober 2017 fuhr Marco zusammen mit seinem Bruder mehrere Male ins Val Bavona und arbeitete an der Route. Während Marco laufend Fortschritte in der Route machte, sie aber nicht punkten konnte, gelang seinem Bruder Andrea Zanone am 22. Oktober 2017 die Rotpunktbegehung (LACRUX berichtete).

Schlechte Bedingungen im Jahr 2018

Auch im Jahr 2018 nahm Marco die Route in Angriff, doch ein Durchstieg blieb ihm verwehrt. „Ich fiel mehrfach nach der Dachpassage. Die Route war zudem meist feucht, weshalb ich oft keinen ernsthaften Versuch machen konnte.“ Bessere Bedingungen fand er in den Gebieten Céüse, La Saume und im Zillertal, wo er einige Zeit des Jahres 2018 verbrachte.

Besser startete das Jahr 2019. Nachdem Marco die Routen A Muerte (8c+), La Ley Innata (8c+) sowie L’odi Social (8c+) in Spanien beging, fühlte er sich bereit, wieder ins Val Bavona zu fahren und Coup de Grâce in Angriff zu nehmen. Am zweiten Tag kam alles zusammen, er klippte den Umlenker der Route.

„Nur wenige Male in meinem Leben fühlte ich mich so überwältigt, wie nach der Begehung von Cou de Grâce.“

Coup de Grâce wurde vom Amerikaner Dave Graham im Jahr 2005 erstbegangen und entwickelte sich schnell in eine beliebte 9a-Route im Val Bavona.

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Auch Alex Megos punktete die Route Coup de Grâce während eines Schweiz-Trips. Seine Tour durch die Schweiz wurde von seinem Sponsor Red Bull verfilmt.

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Credits: Marco Zanone

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