Am 24.07.2019 gegen 09.00 Uhr, ereignete sich in Zermatt am Matterhorn ein tödlicher Bergunfall. Zwei Personen verloren dabei ihr Leben.

Ein Bergführer und sein Gast befanden sich am Matterhorn auf einer Höhe zwischen 4’250 und 4’300 m. ü M. Bei den Fixseilen, am sogenannten “Kreuzsatz”, ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen ein Felsausbruch, der die Zweierseilschaft in die Tiefe riss.

Schwierige Bergung

Aufgrund der grossen Steinschlaggefahr gestaltete sich die Bergung der beiden abgestürzten Alpinisten schwierig. Sie konnten am Abend mit einem Helikopter der Air-Zermatt, in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Zermatt, aus 3’600 m. ü M in der Ostwand geborgen und nach Zermatt geflogen werden.

Chilenischer Bergführer unter den Verunglückten

Bei einem der verunglückten Alpinisten handelt es sich um einen 38-jährigen Chilenen, der erst vor wenigen Monaten zusammen mit seiner Familie nach Europa zog.

Tödlichster Schweizer Berg

Nach Angaben der SDA sind dieses Jahr bereits vier Personen am Matterhorn tödlich verunglückt. Das Matterhorn weist von allen Schweizer Bergen die meisten Todesopfer auf. Pro Jahr verunglücken am 4478 Meter hohen «Horu» acht bis zehn Menschen tödlich. Es gab in der Vergangenheit aber auch schon Jahre mit 25 Toten. Seit der Erstbesteigung 1865 sind am Matterhorn über 500 Menschen ums Leben gekommen, die meisten auf Schweizer Seite.

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Credits: Text SDA, Bild Andrew Bossi (CC BY-SA 2.5)

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