»In höchster Not« | Staffel 3 von Bergretter-Serie kommt 2027

Nach dem Riesenerfolg der zweiten Staffel von »In höchster Not« hat die ARD ihre beliebte Bergretter-Serie verlängert. Staffel 3 soll 2027 erscheinen – die Dreharbeiten laufen bereits. Auch neue Gesichter aus der Bergwacht sind dabei.

5,8 Millionen Mal wurde die zweite Staffel von »In höchster Not« bisher in der ARD-Mediathek abgerufen – das toppt sogar noch den Start-Erfolg von Staffel 1. Die beliebte Serie begleitet Mitglieder der Bayerischen Bergwachten im Alpenraum und lässt Zuschauerinnen und Zuschauer die Einsätze hautnah miterleben.

Fans der Serie dürfen sich schon jetzt auf Nachschub freuen: Die ARD hat bestätigt, dass die Dreharbeiten für Staffel 3 bereits laufen. Seit dem 13. Februar filmt die Bad Reichenhaller Produktionsfirma Timeline Production filmt im Auftrag des BR. Die neue Staffel soll im kommenden Jahr erscheinen – ein genaues Datum oder die Anzahl der Folgen sind noch nicht bekannt.

Bergretter der Bergwacht Grainau in der Nähe des Zugspitzgipfels | Bild: BR/Timeline Productions

Neue und alte Protagonisten

»In höchster Not« begleitet in Staffel 3 erneut Retterinnen und Retter der Bergwachten Grainau und Bad Reichenhall. Die Bergrettung Ramsau im Berchtesgadener Land legt auf eigenen Wunsch eine Pause ein – dafür ist die Bergwacht Oberstdorf aus dem Allgäu erstmals mit Kamerateam unterwegs.

Als südlichste Bergwacht-Bereitschaft Bayerns freuen wir uns sehr, bei der nächsten Staffel von »In höchster Not« dabei zu sein.

Thaddäus Berktold, Bereitschaftsleiter Bergwacht Oberstdorf

Die Bergwacht Oberstdorf ist mit 52 Einsatzkräften und drei Lawinen-Suchhunden für die Gemeinden Oberstdorf, Obermaiselstein und Fischen im Allgäu zuständig. Zu ihrem Einsatzgebiet gehören auch das Nebelhorn, die Trettachspitze und der Biberkopf sowie vier große Skigebiete.

Bereitschaftsleiter Thaddäus Berktold sagte gegenüber dem Onlinemagazin DWDL, man wolle authentische Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht Oberstdorf geben: »Wir zeigen, was Bergrettung in einem vielseitigen alpinen Einsatzgebiet ausmacht: Teamgeist, Professionalität und die Bereitschaft, Menschen in alpinen Notlagen zu helfen«.

Einsatz der Bergwacht Grainau | Bild: BR / Timeline Production

Ehrenamtlich und unter Einsatz des eigenen Lebens

Wie weit die Bergretter für andere gehen, zeigte insbesondere die zweite Folge der zweiten Staffel. Am Höllentalgletscher der Zugspitze eskalierte ein Routineeinsatz dramatisch, als ein schweres Gewitter neun Bergsteiger und zwei Bergwachtler überraschte. Im Zuge der Aktion gingen die beiden Retter der Bergwacht Grainau an ihre körperliche und mentale Grenze. »Danach hatte ich viele schlaflose Nächte«, sagte Bergwachtler Simon Preibisch in der Serie.

Der Einsatz hat mal wieder gezeigt, wie schnell es gehen kann. […] Aber das lässt mich nicht daran zweifeln, dass ich bei der Bergwacht dabei bin. Überhaupt nicht.

Simon Preibisch, Bergrettung Grainau

»In höchster Not« dokumentiert nicht nur spektakuläre Einsätze, sondern ruft Zuschauerinnen und Zuschauern mit jeder Folge ins Gedächtnis, was nicht vergessen werden darf: Die Bayerischen Bergwachten arbeiten ausschließlich ehrenamtlich – eine Rettung im Gebirge darf also niemals als selbstverständlich gelten.

In Bayern sichern insgesamt 107 Bereitschaften mit 4.500 Retterinnen und Rettern den Rettungsdienst der Bayerischen Alpen, Mittelgebirgen und in Höhlen sowie den Katastrophen- und Naturschutz. 

Bergretter der Bergwacht Grainau in der Nähe des Zugspitzgipfels | Bild: BR / Timeline Production

Alle Folgen von Staffel 1 und 2 zum Nachschauen

Bevor es 2027 mit Staffel 3 von »In höchster Not – Bergretter im Einsatz« weitergeht, könnt ihr in der ARD-Mediathek oder auf dem YouTube-Kanal des BR alle acht Folgen der ersten Staffel anschauen.

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Credits Titelbild: Bayerischer Rundfunk/Timeline Production

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