«Was Harila macht, ist Ankündigungsalpinismus vom Feinsten»

Mit der Etablierung des Bergtourismus an den meisten Achttausendern und allen Seven Summits plus ein paar anderen Bergen, hat sich das geforderte alpinistische Können gegen Null reduziert. Mit alpinistischem Können meine ich selbständiges Klettern, Handeln und Entscheiden am Berg. Alles was früher an diesen Bergen gefordert war, ist heute dank technischer Infrastruktur am Berg weitgehend überflüssig geworden. Es reicht, wenn man im Basislager lernt mit Steigeisen zu gehen und sich am Fixseil richtig einzuhängen (Titelbild: Gipfel Mount Everest, Foto: Robert Bösch).

Ein Meinungsartikel von Robert Bösch

Was zur Zeit alles rekordversuchsmässig an den Bergen der Welt – beziehungsweise in den Sozialen Medien – abgeht, bedürfte einer kritischeren journalistischen Beurteilung. Leider wird der Begehungsstil am Berg kaum je thematisiert – dabei müsste das der Kern jeder Erfolgs-Berichterstattung sein.

Die Formulierung «Harila und ihr Team» wird einfach übernommen, als ob es sich um eine Fussballmannschaft handelt. Aber «Team» bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem Arbeitsteilung am Berg: die einen schleppen, spuren, errichten die Zelte und installieren die Fixseile, die anderen steigen mit minimalstem Gepäck in der Spur auf und berichten möglichst medienwirksam über ihre «Heldentaten».

Ankündigungsalpinismus vom Feinsten

Dass Harila gross ankündet, jetzt alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff zu besteigen – natürlich in Rekordzeit – und dann bereits beim zweiten Berg – notabene beim niedrigsten Achttausender – zur Flasche greift, weil’s etwas windig war und sie feststellte, dass man «ohne» nicht ganz so schnell ist wie «mit», beweist eigentlich alles. Grossartiges ankünden und dann bereits zwischen 7000 und 8000m zur Flasche greifen, hört sich irgendwie lächerlich an.

«Das, was Harila macht, ist Ankündigungsalpinismus vom Feinsten.»

Unpassende Gegenüberstellung

Wirklich unpassend ist der immer mal wieder herbeigezogene Vergleich mit der Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Diese zwei Frauen miteinander zu vergleichen – die eine brauchte 13 Jahre (wie langsam) und die andere nur 1 Jahr (so stark) – ist wohl nicht wirklich zu Ende gedacht:

Gerlinde hatte nie im Sinn alle 14 Achttausender zu machen, am Anfang. Im Verlaufe der Jahre und der erfolgreichen Besteigungen, entstand dann dieses Projekt. Aber da war nie der Versuch, alle Gipfel möglichst schnell zu machen. Ihr ging es um den Stil.

«Die zwei Frauen unterscheidet nicht nur die Haarfarbe, sondern ihr Können am Berg, ihre Leistungsbilanz und ihr Selbstdarstellungsbedürfnis.»

  • Gerlinde hat am Berg geliefert und danach darüber berichtet.
  • Gerlinde hat alle 8000er ohne Sauerstoff bestiegen. Wie gross der Unterschied zwischen mit und ohne ist, können nur Leute einschätzen, die wirklich ohne in grosser Höhe unterwegs waren. Es sind Welten. Harila hat es jetzt vielleicht auch ein bisschen gemerkt.
  • Gerlinde war nie mit einem «Team» unterwegs, das die Spurarbeit, Zeltaufstellen, Wegsuchen, Sauerstoffflaschen tragen für den (schwächeren) Medien-Star übernommen hat. Sie war immer eine sehr starke und eigenverantwortlich handelnde Person am Berg. Oft war sie auch die stärkste und «pushenste» Person in der Seilschaft. So z.B. bei ihrer extrem starken Leistung bei der Besteigung des K2 von Norden mit Wassilij und Maksut.

Ich war mit Gerlinde in der Shisha Pangma Südwand. Ich weiss um ihre Stärke am Berg.

«Ein Vergleich von Kaltenbrunner und Harila ist so absurd, wie wenn man die „Team- Besteigungen“ eines Nims mit den wirklich herausragenden alpinistischen Taten Erhard Loretans, oder Reinhold Messners, oder Ueli Stecks – um ein paar Namen zu nennen – vergleichen würde.»

Aber «Nims» ist eine andere Geschichte – was eigentlich nicht stimmt. Es ist genau die gleiche, nur krasser.

Aussergewöhnliche Tat am Berg

Es ging im Alpinismus schon immer (auch) um Ruhm und Ehre. John Hunt, der Leiter der britischen Everest-Expedition 1953, hat alles vorbereitet, damit die Nachricht vom Gipfelerfolg – so er denn stattfindet – rechtzeitig zur Krönung Elizabeth II in London eintrifft.

Er hätte die Möglichkeiten von Social Media sicher nicht ausgeschlagen, hätte es diese Kommunikationsform damals bereits gegeben.  Das wäre einfacher gewesen, als einen Brief im Eiltempo zu Fuss nach Namche Bazar zu befördern. Aber, egal wie die Kommunikation des «Gipfelsieges» erfolgte, es war die Tat am Berg, die aussergewöhnlich war.

«Heute gilt für viele Protagonist/innen der Umkehrschluss: Egal was geleistet wurde, Hauptsache ich kommuniziere öffentlichkeitswirksam.»

Wer sich gerne selbst auf Social Media darstellt, um berühmt zu werden oder weil er der Meinung ist, sein Tun sei relevant für die Menschheit, der soll das tun. Nur ist das nicht gleichzeitig der Beweis, dass die erbrachte Leistung auch wirklich erwähnenswert ist.

Es wäre die Aufgabe eines guten Journalismus, hier die Spreu vom Weizen zu trennen – und die aktuellen Ereignisse mit alpinistischem Sachverstand einzuordnen und nicht einfach das wiederzugeben, was die Protagonisten/innen auf ihren Media-Kanälen verbreiten.

Zum Autor

Portrait-Robert-Bösch

Robert Bösch, Fotograf, Geograf, Bergführer, ist seit über 30 Jahren als freischaffender Berufsfotograf tätig. Neben Aufträgen aus Industrie und Werbung arbeitet, er für renommierte nationale und internationale Zeitschriften und Magazine wie Geo, Stern, National Geographic. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände. Robert Bösch ist Ambassador der Firma Nikon. 

Als Alpinist führten ihn seine Reisen und Expeditionen auf alle sieben Kontinente, wo er an vielen bekannten und unbekannten Bergen auf schwierigen Routen unterwegs war. Für einen Film- und Fotoauftrag bestieg er den Mount Everest mit einer kommerziellen Expedition. Er begleitete viele der Unternehmungen von Ueli Steck. 

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Credits: Titelbild Robert Bösch

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14 Kommentare

  1. Danke für diesen Bericht. Leider wird immer wieder offenbar wie wenig die berichtenden Journalisten in Berg- und Klettersport von der Materie verstehen. Die Darstellungen zum Unfallhergang grenzen jedes Mal an Satire, wenn in Lokalblättern über Unfälle bspw. im Frankenjura berichtet wird.

  2. Super Beitrag! Was im Himalaja abläuft ist milde ausgedrückt einfach nur noch grotesk! Social-Media Stars, die von dutzenden Sherpas und anderen Helfern quasi den Berg hochgeschoben werden, werden als bergsteigerische Helden gefeiert während die „echten“ Alpinisten nahezu unbekannt bleiben. Eine sehr schlechte Entwicklung des Sports! Danke für diesen wunderbaren Artikel, er bringt es genau auf den Punkt!

  3. I couldn’t agree more – Bravo Robert Bösch und danke lacrux.com für die Veröffentlichung. Und lacrux, bitte nehmt euch wieder vermehrt zu Herzen, was Bösch schreibt: „Es wäre die Aufgabe eines guten Journalismus, hier die Spreu vom Weizen zu trennen – und die aktuellen Ereignisse mit alpinistischem Sachverstand einzuordnen und nicht einfach das wiederzugeben, was die Protagonisten/innen auf ihren Media-Kanälen verbreiten“.

  4. Es gibt für Berg (Foto)Journalisten 4 Berge auf der Welt: Der Eiger, das Matterhorn, der Mont Blanc und der Everest. Was dort passiert kann medial verwertet werden.

    Die Grate im Bergsteigen sind oft schmal, denn ich erinnere mich an ein Foto von Robert Bösch „Eveline Binsack solo in der Eiger NO-Wand“ (Lauperroute). Heute könnte man dem auch „click baite“ sagen, denn die Spuren von R. Bösch die Firnflanke hinunter zu Frau Binsack waren ganz deutlich zu sehen. Genau genommen eine Seilfreie Begehung zusammen. Möglicherweise ja, aber wirklich solo?

    Immerhin hat Frau Harila klar kommuniziert dass sie auf Sauerstoff zurückgeriffen hat, so kann der Sachverständige die sportliche Leistung ja jederzeit einordnen. Für die übrige Leserschaft dürfte das weniger relevant sein.
    Das hatte U. Steck auch schon erkannt als er bekannte, dass sich die Welt für alle anderen, trotz seiner Rekorde, genauso weiterdreht wie immer 😉

    • Lieber Patrik
      Das mit der Lauperroute hast du völlig richtig gesehen und eingeordnet. Wir waren zu zweit, hatten ein Seil dabei, sind aber die Route seilfrei geklettert. Das hatte natürlich überhaupt nichts mit einer Solobegehung zu tun – was ich auch nie als solche bezeichnet hätte, weder in einem Bericht noch in einer Bildlegende. Aber es hat halt noch jemand anders über diese Begehung berichtet.

      • Hallo Robert
        Besten Dank für deine Erläuterung und Klarstellung. Zudem haben mich deine und Zopfis Bergfotografie selber inspiriert, die Berge auch durch die Linse, immer wieder anders und neu wahrzunehmen!

  5. Schöner Diskurs, der auch so fortgesetzt und vor allem fortgeschrieben werden sollte.

    Viele waren fassungslos, als ich vieles von all dem schon vor Jahren in meinem, zugegeben viel zu „dicken“ Buch „Der höchste Berg – Traum und Albtraum Everest“ aus rein journalistischer Sicht beschrieben habe. Geändert hat sich dadurch freilich rein gar nichts. Im Gegenteil. Es wurde und wird immer schlimmer. Mit dem Treiben und der Kritik daran.

    Dass natürlich auch hier wieder Kristin Harila angegangen wird, wundert mich kaum. Ihrer kann man ja auch habhaft werden – eben weil sie sich öffentlich exponiert und publiziert. Leichte Beute sozusagen. Sie liefert sich dem öffentlichen Diskurs geradezu aus. Das tun hunderte Fußkranke im Basislager und darüber mit Atemmaske und Helikopter-Ticket nicht. Sie leisten, im Vergleich zum „norweign Wonderkind“, noch viel weniger bis nichts an alpinem Können. Ich/wir haben sie ja gesehen, die Horden am höchsten Berg – ein Sherpa-Guide vorne, ein zweiter hinten. Maske vorm Gesicht und der Schlauch möglichst bis zum Sherpa, der die Flasche trägt. So wird der Everest bestiegen, so wird dort gestorben. Es ist so.

    Und es wird sich vor allem daran nichts ändern. Weil niemand Interesse hat, etwas daran zu ändern. Die nepalische Regierung nicht, sie erfreut sich der Permit-Einnahmen und der Müll-Kautionen. Auch nicht die Horde Neureicher, für die das Dreibein in 8848 Meter Höhe nur eine Trophähe mehr im Wandschrank ist, die sie unbedingt haben müssen. Die Sherpa derweil leben bestens mit all dem Irrsinn an Manaslu und Everest. Und die Agenturen zwischen Chamonix, der Schweiz, Innsbruck und Kathmandu verkaufen ihre Hotspot-Reisen mit zunehmendem Erfolg.

    Nein, niemand wird etwas an all dem ändern. Kein Reinhold, kein Hans, keine Gerlinde, kein Simone, kein Robi, kein niemand…

    Da ist Kristin Harila noch der Geringste aller Aufreger. Irgendwie mag ich sie inzwischen. Auch und gerade weil sie meist recht offen (hoffe ich hoffnungsloser Romantiker halt immerzu) erzählt, was sie gerade macht. Sie ist da und macht sich nachvollziehbar. Das ist mir allemal lieber als die, die sich irgendwo in den Schnee eingraben und erzählen dann ihren Gipfel-Hero-Traum, obwohl sie nicht mal in der Nähe ihres postulierten Ziels gewesen sind.

    Ich bin inzwischen seit über vierzig Jahren schreibender Journalist. Ich habe schlimmere Menschen betrachtet als Kristin Harila. Sich an ihr abzuarbeiten, nur weil sie sich exponiert, ist ebenso naheliegend, weil einfach und gleichzeitig nicht wirklich der Sache dienlich. Sich des Themas grundsätzlich anzunehmen, ist aller journalistischer Mühen wert. Auch und gerade der von Robi Bösch.

  6. Toller Beitrag, genau so empfinde ich das auch.Da werden Äpfel mit Birnen verglichen !!! Danke Röbi.

  7. Servus Robert,
    Du sprichst mir aus der Seele und soweit ich weiß, denkt die Climberszene in Nepal zum Großteil gleich. Die Frage ist, wie es erreicht werden kann, dass die Menschen wieder wegen den Erlebnissen klettern, anstatt ihr Ego allein mit der Höhe des Berges nach oben zu schrauben? Aus meiner Sicht spielt hier noch viel mehr mit rein, als die Berichterstattung…

  8. Leute sind wir doch ehrlich: Eigentlich wandeln an unseren 4 Tausendern genau die gleichen Gestalten herum wie in Nepal an den 8 Tausendern. Mental, technisch und physisch oft am Limit.
    Ich sehe in dieser Situation aber mehr oder weniger nur das Problem, dass insbesonders an den 8 Tausendern, der „ehrliche“ Alpinist kaum Chancen hat sich am Berg wirklich zu versuchen. Das ist Schade.
    In den Alpen werden solche „Figuren “ einfach gerettet oder man ist halt morgen erst wieder unten.

    Den Sherpas und Trägern und der Regierung die vom „Massentourismus“ profitieren mache ich nicht den geringsten Vorwurf, denn auch bei uns passierte mit dem Beginn der Bergsteigerei eine Erschliessung der Bergwelt ohnegleichen, und damit einhergehend aber auch wirtschaftlicher Wohlstand.
    Aus nachträglicher Sicht ist Kritik am Tun oder der Entwicklung angebracht, da wir ja in den Alpen sehen wohin das führen kann. Aber eben, um wieviele Berge handelt es sich da tatsächlich und wieviele hat es sonst noch?
    Ich war 2008 im Langtang unterwegs. Das nächstegene Tal zu Kathmandu. ALLEINE! Wochenlang am Berg, alleine!

    Ich verlasse aber das Thema „Ankündigungsalpinismus“. Nun ja, wer ankündigt muss liefern! Das erhöht den Druck auf sich. Er oder Sie muss dann halt auch Scheitern kommunizieren. Lese ich aber generell Medien sind diese voll von Ankündigungen: Klima, Artenvielfalt, Kriege, Krankheiten, Wahlausgänge, Regierungsprogramme etc. Noch schlimmer im Sport: Von einer Nationalmanschaft wird breit und lang in allen Medien ein gutes Resultat erwartet!
    Ich vermute, dass halt auch der Sportjournalismus sich dem gängigen Schema fügt und laut ankündigt, das generiert Aufmerksamkeit.
    Bösch hat sicherlich recht, und das finde ich eine spannende Überlegung, dass die heutigen schnellen Medien bestimmt auch von Hillary genutzt worden wären.
    Aber es besteht eine winzige Hoffnung: Kürzlich meldete sich eine Gruppe Profialpinisten ab, um ganz Bewusst, erst nach ihrer Rückkehr in der Hauptstadt über ihre Expedition zu berichten! Bezeichnenderweise habe ich deren Name bereits vergessen…

  9. Danke Robert Bösch diesen zutreffenden Kommentar!
    Das wäre etwas für Dominik Osswald, einen kritischen Bericht in einer grösseren Zeitschrift zu publizieren!

  10. Vorallem müsste man damit aufhören, diese Leute als Alpinisten zu bezeichnen. Das sind sehr talentierte Logistiker mit einer Menge Geld und einer ordentlichen Portion Risikobereitschaft.
    Ohne jetzt hier gross zu (ver)Urteilen, aber mit dem Heli von Basecamp zu Basecamp zu fliegen um dann an Fixseilen auf Berge zu steigen, hat mit Alpinismus nach meinem Verständnis wenig zu tun.
    Mich würde wundern, welche Figur ein Nims oder eine Harila in einer Eigernordwand oder auf dem Salbit machen würden.

  11. Thank you Robert for your article. You’re opposing diverse forms of alpinism in term of ethics and meaning, considering that one is better than the other, and truly I agree with you. But lets talk about photography. What about what you call „Fine Art“ on your website? Is Fine Art just personal, non-commercial black and white productions? Is Fine Art just special series, sometimes non figurative, taken in unreachable places to share beauties and emotions? Is fine art a marketing position to differentiate rich consumers, hence people? I don’t think so and I kindly respect your engagement in mountain photography. But art is something way different that what you mean. Art photography is far away from just taking photographs as you know alpinism is far away from just climbing a mountain.

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