Mindestens sechs Tote bei Gletscherabbruch in den Dolomiten

Am frühen Sonntagnachmittag ist in den italienischen Dolomiten ein grosser Teil des Marmolada-Gletschers unterhalb der Punta Rocca abgebrochen. Dabei kamen mindestens sechs Bergsteiger ums Leben, mehr als ein Dutzend wurde verletzt. Die Rettungsarbeiten sind noch im Gange.

Bei einem Gletscherabbruch in den italienischen Alpen sind laut Rettungsleitstelle der Region Venetien am Sonntagnachmittag mindestens sechs Bergsteiger ums Leben gekommen und über ein Dutzend verletzt worden. Leider sei die Zahl der Todesopfer und Verletzten nach Ablösung des Seracs von der Gipfelkappe des Marmolada-Gletschers unterhalb der Punta Rocca noch immer nur vorläufig.

Aufnahmen des Gletscherabbruchs von einer nahe gelegenen Berghütte

Gefahr weiterer Serac-Abbrüche erschweren Rettungsarbeiten

Die Lawine aus Schnee, Fels und Eis stürzte laut Angaben des Berg- und Höhlenrettungsdienstes Venetien auf die Normalroute und erfasste mehrere Bergsteigerteams. Dabei kamen mindestens sechs Bergsteiger ums Leben, 14 weitere wurden verletzt. Die Rettungskräfte befürchten jedoch weitere Opfer.

Die Such- und Rettungsarbeiten wurden am Sonntagabend wegen der Gefahr weiterer Gletscherabbrüche zwischenzeitlich eingestellt und das gesamte Gebiet rund um den Gletscher für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Einsatz stehen sämtliche Bergretter der Regionen Venetien und Trentino-Südtirol mit fünf Hubschraubern sowie mehreren Hundestaffeln.

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Credits: Titelbild Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico

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