Nils Favre stattete dem Lindental einen Besuch ab und klettert im Berner Bouldergebiet den 8b-Boulder Merlin et la Bete (8b).

Spätestens seit der Begehung der 30-Meter langen 8c-Bouldertraverse E la nave va durch Fred Nicole im Jahr 1994 ist das Lindental kein geheimer Kletterspot mehr. Trotzdem blieb der grosse Ansturm noch aus. Im Jahr 2009 fand die lokale Klettercommunity eine Lösung mit den Behörden und damit ein friedliches Nebeneinander zwischen Klettersport und Naturschutz. Denn die Löcher und Absätze des immensen Sandsteinriegels sind nicht nur bei Kletterern beliebt, sondern auch bei brütenden Vögeln. Seit 2009 gilt ein halbjährliches Betretungsverbot zwischen 1. Februar und 30. Juni. Mehr dazu auf der Website der Volkswirtschaftsdirektion Bern.

Besuch zahlreicher starker Athleten

Seit der Regelung mit dem Kanton und der Veröffentlichung auf www.bimano.ch (heute bimano-App) stiegen die Besucherzahlen. Nicht nur Stadtberner und Leute aus der Umgebung nutzten das grösstenteils senkrechte bis überhängende Bouldergebiet. Auch auswärtige Athleten und solche aus dem Ausland besuchten das Lindental. Zuletzt nun sorgt Nils Favre mit der Begehung von Merlin et la Bete (8b) für Schlagzeilen. Die Begehung kommentiert Nils mit folgenden Worten: “I spent only one day on this area many years ago then yesterday and today. There is a lot of interesting mouvs and sequences, I climbed a few of the logical straight lines around 7c-8a then choose the best sequence I can find in my opinion including a big crossing mouv. It’s a extension of “Beasties, 8a+” i climbed two tries before! Even if it’s more gym climbing it was really cool to be outdoor with friends!”

Nils Favre bei der Begehung von Merlin et la Bete

Credits: Bild Nils Favre

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