Sind heutige Profis alles Pinkpoint-Kletterer?

Mit dem Rotpunkt-Klettern hatte Kurt Albert vor einem halben Jahrhundert einen Begehungsstil etabliert, der aus dem Klettersport bis heute nicht mehr wegzudenken ist. Was sich im Laufe der Jahre jedoch verändert hat, ist die Abgrenzung von Rotpunkt zu Pinkpoint.

Beim Rotpunkt-Klettern bewältigt man eine Route sturzfrei und aus eigener Kraft, ohne dabei Ausrüstung oder Seil zu belasten. Sämtliche Zwischensicherungen werden während der Begehung angebracht – So zumindest lautete die Grundidee von Kletterpionier Kurt Albert. Kletterte man eine Route Rotpunkt jedoch mit vorgehängten Exen, so war dies Pinkpoint.

Im leistungsorientierten Sportklettern wird diese Unterscheidung heute kaum mehr gemacht. Warum eigentlich? Ist dies als Affront gegenüber den Freikletter-Pionieren zu verstehen? Und wäre 9c im ursprünglichen Rotpunkt-Sinne überhaupt möglich? Diese und weitere spannende Fragen haben wir mit Klettergrössen wie Adam Ondra, Jakob Schubert, Matty Hong und vielen andern besprochen.

Lacrux TV: Kletterethik unter Druck | Kletterprofis im Social-Media-Stress

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Credits: Titelbild Steve Bruce auf Unsplash

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