Auf der Suche nach großen Abenteuern, steilen Wänden und neuen Perspektiven machten sich die fünf Kletterer des The North Face Athletenteams, Jacopo Larcher, Siebe Vanhee, Matty Hong und die Brüder Pou, vergangenen Herbst auf den Weg ins indische Baspa-Tal.

Vorgeschlagen hatte das Expeditionsziel der verstorbene Hansjörg Auer bereits 2018. Das Team, das schließlich in den Nordwesten Indiens aufbrach, bestand aus Matty Hong, Jacopo Larcher, Siebe Vanhee und den Pou Brüdern.

Der landschaftliche Reichtum des Baspa-Tals und sich rasant ändernde Wetterverhältnisse waren Anreiz und Herausforderung gleichermaßen. Und – ohne festes Ziel, ohne feste Routen und ohne endgültigen Reiseverlauf – letztlich verantwortlich für die Entwicklung der Expedition.

Das Expeditionsteam hatte mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen.

Die vielen unbekannten Faktoren haben das Team stark geprägt und den Athleten Gelegenheit gegeben, die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.

“Bei der Entdeckung eines Ortes geht es vor allem um Erwartungen. Wenn man viel erwartet, kann es sehr schwierig werden. Wenn man aber offen ist, für alles, was passieren oder sich einem in den Weg stellen kann, macht das Entdecken großen Spaß.”

Siebe Vanhee

Das Tal inspirierte die Gruppe: Die Athleten boulderten, um sich fit zu halten, arbeiteten hart an Sportkletterrouten und entdeckten echte Big-Wall-Klettereien, die den Teamgeist erforderten und Freundschaften entstehen ließen.

Vorbereitungen für die bevorstehende Expedition werden getroffen.

Zu Ehren von Hansjörg und obwohl sich Iker kurz vor Beginn der Expedition den Zeh gebrochen hatte, eröffneten die Brüder Pou mit “Latin Brother” eine 560 Meter lange Route im Schwierigkeitsgrad 7c+. Ein besonderer Moment für die Brüder und das gesamte Team.

Kletterfilm Unknown Factors in voller Länge

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Credits: Bild und Text The North Face

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