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Vom 28. Bis 30. September verwandelte Transa die Bündner Gemeinde Laax in einen Ort für Outdoor-Liebhaber. Bei goldenem Herbstwetter wurde gekocht, Zelte aufgestellt, Azimute berechnet, auf der Slackline balanciert, geflogen und am Lagerfeuer gesessen. LACRUX war zu Gast und besuchte verschiedene Workshops.

Ein Beitrag von Jeannine Zubler

Das Publikum war bunt gemischt, jung und alt verband eine Gemeinsamkeit: Die Freude am Draussen sein, an Aktivität und Natur. Dank Shuttle Service ab Chur waren wir schnell im Basecamp in Laax und versammelten uns zu den Workshops.

Spannende Workshops und gemütliche Atmosphäre

Die Festival Besucher konnten sich zu verschiedensten Workshops anmelden. Qual der Wahl: Klettersteig, Klettergarten, Biken, Flossbauen, Kochen, Schatz suchen, Slacklinen, Kajak fahren, Gleitschirm fliegen, River raften, Fotografieren, Hochtouren, Wandern, Yoga, um einige zu nennen.

Klettern und Bouldern kennen wir von LACRUX schon gut genug, also packten wir die Chance beim Schopf und probierten mal etwas anderes aus: Orientierungskurs. Kartenlesen, Navigieren mit Kompass und GPS. Denn wer hat sich noch nie verirrt auf dem Zustieg einer schönen Mehrseillänge. Ich war also gespannt und freute mich, meine Kenntnisse zu erweitern.

Orientierungskurs für Einsteiger und Fortgeschrittene

Outdoor-Trainerin Michelle von Plano Alto nahm uns gleich mit auf eine grosse Wiese und mitten in die Welt der Landkarten. Nach einigen Grundinformationen zur Schweizer Landeskarte peilten wir Auffanglinien an, suchten Parkplätze und Waldstrassen, berechneten Azimute und picknickten bei einer idyllischen Waldlichtung. Die lecker gefüllten Lunch Bags gehörten ebenfalls zum Package des Festivalpasses. Wer zusammen navigiert kommt leicht ins Gespräch und so ergaben sich ein reger Austausch in der Gruppe.

Für einmal ohne Google Maps navigieren. (Bild Transa)
Für einmal ohne Google Maps navigieren (Bild Transa).

Geräte zahlreicher Marken in der Praxis testen

Am Nachmittag wurde es technisch. Wir durften GPS-Geräte und Uhren von Suunto und Garmin testen. Dank einer kurzen Einführung war schnell klar, wofür sich welches Gerät am besten eignet. Dann ging es los, durchs Unterholz, quer durch den Wald und dann wieder auf den Wanderweg.

Ich fand es toll, die Geräte nach Lust und Laune auszuprobieren und mit Wegpunkten, Routen und Einstellungen zu spielen. Ein spannender Kurs, bei dem auch Fortgeschrittene ihr Wissen vertiefen und vor allem die Geräte ausgiebig im Gelände testen konnten, was sonst erst nach dem Kauf möglich ist. Für Anfänger wurde alles von Grund auf verständlich erklärt. Bei dem einen oder anderen wurde die Lust auf mehr geweckt.

Kochen mit Zutaten aus der Umbegung

Wenn jemand die Einfachheit der Natur mit gehobener Kulinarik vereinen kann, dann ist das Naturköchin Rebecca Clopath. Auf einem Bauernhof in Lohn (Graubünden) umgeben von Wiesen und Wäldern aufgewachsen, weiss sie die Wildpflanzen der Natur bestens für die Küche zu nutzen. Dieses Wissen gab Rebecca im Rahmen eines Koch-Workshops am Transa Outdoorfestival an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter. Brennesseln, Vogelbeeren, Blacken, Spitzwegerich, Löwenzahn wurden geschnitten, gedünstet und verarbeitet. Herausgekommen sind wahrhaft interessante und leckere Gerichte.

Das Fazit des Kochworkshops: Yummi in my tummy!
Das Fazit des Kochworkshops: Yummi in my tummy!

Musik, gutes Essen und ein kühles Blondes

Am Abend chillten wir im Basecamp, genehmigten uns einen Drink von der Bar und genossen Live Musik von Me & Marie und William White. In einem Basecamp darf das Lagerfeuer natürlich nicht fehlen und so kam richtiges Campingfeeling auf, bevor alle in ihre Zelte krochen. Früh traf man sich am nächsten Morgen vor den Workshops zu Kaffee und Zmorge.

Ein Dorf der tollen Gadgets

Im Brand Village bei der Talstation in Laax konnte man sich eine Auswahl der Marken, welche Transa führt, in Ruhe ansehen, ausprobieren und sich beraten lassen. Bei einem Schuhhersteller etwa erkundigte ich mich nach dem neusten Bergschuh-Modell und liess mir die Vorteile der neuen Bauweise der Schuhe erklären. Bei einem Stand für Camping-Zubehör bekam ich feinen Kaffee. Bunte Markenwelten, Wettbewerbe, Musik und viele fröhliche Gesichter prägten das kleine “Dörfchen”. Ich staunte wieder einmal mehr, was man alles kaufen kann für das naturnahe, echte Erlebnis draussen.

Am Stand von Petzl konnten Karabiner und Schlingen getestet werden


Über die Autorin
Jeannine Zubler ist freischaffende Journalistin und Texterin. Sie verbringt jede freie Minute in den Bergen und beim Klettern und schreibt über alles, was sich in der Vertikalen abspielt. www.jeanninezubler.com


 

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