Der deutsche Profiathlet Fabian Buhl verkündet die dritte Begehung des 8b+ Boulders Iur in Cresciano.

In den Monaten Januar und Februar verweilte Fabi Buhl zusammen mit seiner Freundin Mélissa La Nevé im Tessin. Nach vielen alpinen Projekten wollte Fabi den Fokus in den Wintermonaten aufs Bouldern legen und überraschte sich selbst mit der Begehung von Iur.

Mit etwas Hingabe, der richtigen Vorbereitung und einer coole Truppe war es möglich, so schnell vom Alpinen zum Bouldern zu wechseln.”

Fabi Buhl über die Begehung von Iur

Der Boulder Iur wurde vom baskischen Kletterer Markel Mendieta entdeckt, respektive kletterbar gemacht. Er nahm sich die Zeit, eine geeignetes Absprunggelände aus Baumstämmen zu bauen und begann die Linie auszubouldern. Bei der Bezeichnung des Boulders handelt es sich um den Namen seines Sohnes, der geboren wurde, als Markel im Tessin beim Bouldern war. Die Erstbegehung holte sich der Tessiner Giuliano Cameroni vor einem Jahr.

Fabi Buhl im Kurzinterview über Iur und seine Zeit im Tessin

Wann hast du den Boulder Iur ins Auge gefasst?
Ende Januar habe ich begonnen, den Boulder zu projektieren. Zuerst musste ich aber fit werden, weil ich bis dahin eher alpin unterwegs war.

Und wann hat es mit dem Durchstieg geklappt?
Das war dann im Februar.

Wie hast du den Wechsel vom Alpinen hin zum Bouldern geschafft?
Ich versuche im Verlaufe des Jahres immer wieder zwischen den Disziplinen zu wechseln, um die Form nicht zu verlieren. Bouldern gibt eine sehr solide Grundkraft, die in Sportkletterrouten und Mehrseillängentouren hilft.

Wo geht es als Nächstes hin?
Als nächstes (Juli) fliege ich nach Peru zum Bergsteigen.

Fabi Buhl bei der Begehung von Dreamtime

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Credits: Titelbild Stefan Schlumpf

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