Transianer Michel hat für dich sechs Schweizer Bouldergebiete rausgepickt, die sich für Boulder-Abenteuer in den warmen Monaten eignen.

Ein Beitrag von Michel von Transa Backpacking AG

Magic Wood

Ran an den Fels: Magic Wood ist eines der bekanntesten Bouldergebiete der Welt. Mit der erstaunlichen Anzahl von über 300 Bouldern in Magic Wood lockt auch die Vielfalt. Die Boulder reichen von 4A bis zur 8C+.

Die Boulder liegen sehr nahe beieinander, dies eignet sich gut für Familien mit grösseren Kindern und Freundesgruppen mit einem grossen Niveauunterschied. Am besten geht man erst ab Mai dorthin, da ansonsten sehr wahrscheinlich noch Schnee liegt. Für die, die länger bleiben wollen, gibt es auch einen Campingplatz.

Video: einige Must do’s im Magic Wood zwischen 6b+ und 8a

Brione

Feine Felsen findet man auch in Brione, im wunderschönen Verzasca-Tal im Kanton Tessin, der Sonnenstube der Schweiz. Der frühere Geheimtipp umfasst heute 19 Sektoren mit über 560 Bouldern. Die Spanne zieht sich von 5A bis 8C+.

Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und Herbst. Die unberührte Natur und der schöne Fluss laden nach dem Klettern zum Verweilen ein. Auch bei Familien mit Kindern ist die Gegend sehr beliebt. 

Video: brione-klassiker von 6b bis 8a+

Gotthard-Gebiet

Auf dem Gotthard bouldern: Ein Geheimtipp unter den starken Boulderern. Das Klettergebiet verteilt sich auf mehrere Sektoren, wodurch man bei den ersten paar Malen nicht gleich alle Boulder finden wird. Auch auf dem nahe gelegenen Sustenpass finden Boulderbegeisterte zahlreiche Blöcke mit scharfgriffigem Fels, um nach Herzenslust zu klettern.

Auf den Gotthard kann man erst im Sommer, weil der Pass bis im späten Frühling geschlossen ist. Das Klettergebiet am Gotthardpass gehört mit einer Höhe von mehr als 2’000 Metern zu den höchsten Boulderspots in den Alpen und ist damit ein idealer Spot für heisse Tage.

Giuliano Cameroni bei der erstbegehung von hazel Grace sit (8c/+)


Perfekte Reibung dank Magnesium von FrictionLabs

Es sind sich wohl alle einig, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit einen grossen Einfluss auf die Reibung am Fels haben. Wenn es um das Magnesium geht, machen sich jedoch viele Kletterer kaum Gedanken. Zu Unrecht.

FrictionLab ist ein Magnesium-Hersteller, dem viele Kletterprofis vertrauen, da ihr nahezu reines Magnesium mehr Feuchtigkeit zu binden vermag und weniger schmiert als alternative Produkte.

FrictionLabs Magnesium: Unicorn Dust - Gorilla Grip - Bam Bam
Die drei Sorten FrictionLabs Magnesium: Unicorn Dust – Gorilla Grip – Bam Bam (Bild FrictionLabs)

FrictionLabs hat Magnesium in unterschiedlichen Feinheitsgraden im Sortiment. Das weisse Pulver gibt es in den drei Varianten Unicorn Dust (ultrafein), Gorilla Grip (fein) und Bam Bam (kleine Magnesiumstücke). Für die Liebhaber des flüssigen Chalks gibt es das sogenannte Secret Stuff.


Bavona

Das Gebiet Bavona, ebenfalls im Tessin, ist das ganze Jahr durch bekletterbar. Das Bavonatal ist eines der schönsten Tessiner Täler mit hohen Hängen und massigen Felsbrocken, die es zu einem der steilsten und steinigsten der gesamten Alpen macht. Hier versammelt sich die Boulderelite aus aller Welt. Da dieser Teil noch nicht der breiten Masse bekannt ist, werden immer wieder neue Boulder frei geputzt und entdeckt. Die meisten Boulder liegen zwischen 5C-6C und 8A-9A.

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Das Val Bavona bietet ein riesiges Potenzial an noch nicht eröffneten Boulderlinien. Bild: Alessio Pizzicannella

Blattiswald

Der frühere Geheimtipp befindet sich oberhalb vom Lauerzersee im Kanton Schwyz und ist mit den ÖV oder über die nahe Autobahn sehr gut erreichbar. Die Boulder-Blocks liegen etwas verteilt, sind aber mit einem Boulderführer gut zu finden. Die Boulder liegen im 4er- bis 8er-Bereich.

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Die Boulder im Gebiet Blattiswald bewegen sich im vierten bis achten Schwierigkeitsgrad. Bild: Rainer Eder

Kirchenfeldbrücke, Bern

Es muss nicht immer die Kletterhalle oder die Bergwelt sein: Zu guter Letzt lässt es sich in der Schweiz auch in urbanen Gebieten ganz gut klettern. So auch bei der Kirchenfeldbrücke, welche in Bern direkt an der Aare liegt. Oder auch der «Blutturm» bei der Lorrainebrücke lässt sich gut beklettern. Damit hast du das etwas andere Klettererlebnis. Nach dem Bouldern kann man sich gleich in der Aare abkühlen. 

Urban Climbing am Blutturm direkt an der Aare. Bild: Rainer Eder
Urban Climbing am Blutturm direkt an der Aare. Bild: Rainer Eder

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Credits: Titelbild Transa Backpacking AG

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