Kletterlegende Beat Kammerlander begeht Kampfzone (8c) im Rätikon

Der Master himself beschert dem Rätikon einmal mehr ein Testpiece der Sonderklasse: Kampfzone (6 SL, 8c, 8a obl.).

Wie Beat diese Woche kommunizierte, konnte er sein Langzeitprojekt Kampfzone (8c) im Rätikon erfolgreich klettern. „Am 14. August 2017 ist mir eine komplette Rotpunktbegehung geglückt. Die Route heißt „Kampfzone“, Lokation ist der Kleine Turm im Rätikon, die Kletterei ist extrem diffizil und die Felsqualität ist etwas vom Besten das ich kenne. Die Route wurde vor 5 Jahren in einem kompromisslosen Freikletterstiel von unten Erstbegangen, daher sind Schwierigkeiten bis 8a zwingend zu klettern. Schwierigkeiten: 1.Sl. 8b+, 2.Sl. 8c-, 3.Sl. 8a+-, 4. Sl. 7a, 5. 7c“, erklärt Beat am 10. September diesen Jahres.

Silbergeier lockt internationale Kletterelite

Beat Kammerlanders Routen sind bekannt. Weltbekannt. Eine der wohl am häufigsten besuchten Touren ist Silbergeier im gleichen Gebiet wie Kampfzone. Die Route liegt an der vierten Kirchlispitze, erstreckt sich über sechs Seillängen wartet mit Schwierigkeiten bis 8b+ auf die Begeher. Die Liste der Begeher lässt erahnen, dass die Rotpunktbegehung von Silbergeier nur einigen wenigen Athleten und Athletinnen vorbehalten ist: Adam Ondra, Nalle Hukkataival, Fabian Buhl oder Nina Caprez und Cedric Lachat (Liste nicht abschliessend) konnten die Route erfolgreich punkten.

Bild: Hannes Mair

Aktuell

Erstbegehungen in Grönland: Alpinistinnen des SAC segeln an die Bigwalls

Das SAC Frauen Expeditionsteam hat in Grönland mehrere Erstbegehungen realisiert. Die abgelegenen Granitwände wurden im Bigwall-Stil erkundet – «by fair means», ohne Flugzeug, dafür mit ÖV, Fähre und Segelboot.

Sasha DiGiulian klettert als erste Frau die »Platinum Wall« (8b, 39 SL) frei

Trotz Stürmen, Schneefall und tagelangem Ausharren in der Wand...

Die Rechnung ohne den Wirt gemacht – Alpenverein sucht verzweifelt Pächter:innen

Der Job klingt nach Freiheit, Bergen und Sonnenaufgängen über Gipfeln. Doch hinter dem romantischen Hüttenleben steckt harte Arbeit – so hart, dass dem Österreichischen Alpenverein die Pächter:innen ausgehen. 2025 waren österreichweit 17 Alpenvereinshütten zur Pacht ausgeschrieben, fünf davon stehen nach der vergangenen Saison erneut leer.

Ausländer zahlen drauf: Klettertrips in US-Nationalparks werden teurer

Wer 2026 einen Klettertrip ins Yosemite Valley oder die Rocky Mountains plant, muss sich auf mehr Kosten einstellen. Die US-Regierung führt in den elf beliebtesten Nationalparks zum neuen Jahr eine 100 Dollar starke Zusatzgebühr für Nicht-Amerikaner ein.

Erstbegehungen in Grönland: Alpinistinnen des SAC segeln an die Bigwalls

Das SAC Frauen Expeditionsteam hat in Grönland mehrere Erstbegehungen realisiert. Die abgelegenen Granitwände wurden im Bigwall-Stil erkundet – «by fair means», ohne Flugzeug, dafür mit ÖV, Fähre und Segelboot.

Sasha DiGiulian klettert als erste Frau die »Platinum Wall« (8b, 39 SL) frei

Trotz Stürmen, Schneefall und tagelangem Ausharren in der Wand gelingt der 33-jährigen US-Kletterin als erster Frau die freie Begehung der Platinum Wall, der längsten...

Die Rechnung ohne den Wirt gemacht – Alpenverein sucht verzweifelt Pächter:innen

Der Job klingt nach Freiheit, Bergen und Sonnenaufgängen über Gipfeln. Doch hinter dem romantischen Hüttenleben steckt harte Arbeit – so hart, dass dem Österreichischen Alpenverein die Pächter:innen ausgehen. 2025 waren österreichweit 17 Alpenvereinshütten zur Pacht ausgeschrieben, fünf davon stehen nach der vergangenen Saison erneut leer.

2 Kommentare

  1. Erwähnenswert vielleicht, dass Beat Kammerlander einen komischen Sikatrick zur Hilfe genommen hat um die Route „von unten“ erstzubegehen.
    Was der komische Sikatrick ist, können die Journalisten von lacrux auschecken 😉

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein