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Eine volle Halle mit lautem Publikum und motivierte Athletinnen und Athleten trafen bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Lead in Darmstadt aufeinander. Heraus kam ein hervorragender Wettbewerb, bei dem am Ende zwei Favoriten auf dem obersten Podium standen: Frederike Fell und David Firnenburg.

Die Deutsche Meisterschaft im Lead stand schon weit vor Beginn unter einem guten Stern: Das DAV-Kletterzentrum Darmstadt war bereits im Vorverkauf restlos ausverkauft. Den Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle und vor den Bildschirmen wurde einiges geboten: Viele Top-Athleten gingen in Darmstadt an den Start. „Ich bin sehr erfreut über das Line-Up, also dass so viele starke Athletinnen und Athleten nach Darmstadt gekommen sind“, hatte Bundestrainer Urs Stöcker am Anfang gesagt. Titelverteidiger Jan Hojer, Yannick Flohé, Sebastian Halenke und David Firnenburg gingen als Favoriten an den Start. Bei den Damen gingen gleich zwei Deutsche Meisterinnen ins Rennen um den nächsten Titel: Alma Bestvater und Frederike Fell. Ihre schärfsten Mitbewerberinnen, Hannah Meul und Johanna Holfeld, fehlten allerdings. Ihre Plätze nahmen zwei extrem starke Lokalmatadorinnen ein: Käthe Atkins und Florence Grünewald.

Die drei bestplatzierten beim Leadwettkampf in Darmstadt
Die drei bestplatzierten beim Leadwettkampf in Darmstadt

Finale mit langen Ausdauerrouten

Einmal mehr mussten die Herren durch eine sehr lange Route, die ständig überhing. Hier wechselten sich große Volumen und schlechte halbmondförmige Griffe ab. Die Crux kam rund um Zug 34: Nachdem die Arme schon einige Vorbelastung aushalten mussten, ging es durch eine stark überhängende Passage mit vielen kleinen Griffen, die auch noch weit auseinander lagen. David Firnenburg als letzter Starter in die Wand, löste die Toehook-Passage seiner Mitbewerber kurzerhand ohne Toehook und schaffte noch zwei Züge mehr. Damit wurde er nach 2014 bereits zum zweiten Mal Deutscher Meister. „Ich hatte Spaß, habe keine Fehler gemacht und das Beste herausgeholt“, sagte David Firnenburg nach dem Wettkampf.

Ränge eins bis drei bei den Herren

  1. David Firnenburg
  2. Philipp Martin
  3. Martin Tekles

Bei den Damen stieg Frederike Fell als letzte Finalteilnehmerin ein. Den Dynamo der Finalroute bei den Damen sprang sie souverän und kletterte locker und kontrolliert weiter – bis sie schließlich den Top-Griff in den Händen hielt und die Umlenkung einhängte – innerhalb der vorgegebenen sechs Minuten. „Die Tour war mega cool und das Publikum hat mich ordentlich gepusht“, sagte die Freisingerin. Sie beendet diese Saison als Deutsche Lead-, Speed, und Olympic Combined-Meisterin.

Ränge eins bis drei bei den Damen

  1. Frederike Fell
  2. Solveig Koherr
  3. Käthe Atkins

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