World Climbing – Die IFSC startet mit neuer Identität in die Zukunft

Der internationale Fachverband für das Wettkampfklettern krempelt sich ordentlich um: Aus der International Federation of Sport Climbing (IFSC) wird World Climbing. Nach fast 19 Jahren verabschiedet sich die Organisation vom etwas sperrigen Kürzel und präsentiert sich mit einem neuen Ziel: das Sportklettern als globale Marke und moderne Bewegung zu positionieren.

We get the World Climbing 

Philosophie der World Climbing

Mit ihrem neuen Claim »We geht the World Climbing« will World Climbing zeigen, dass der Verband sich Offenheit, Diversität, Inklusion, Kultur und Inspiration verschreibt. 

Oriane Bertone und Miho Nonaka beim World Cup in Innsbruck | Bild: Lena Drapella
Oriane Bertone und Miho Nonaka beim World Cup in Innsbruck | Bild: Lena Drapella

Ein Verband auf Entwicklungstour

Seit ihrer Gründung 2007 prägt die IFSC den Wettkampfkalender und die Regeln des modernen Sportkletterns. Sie entstand als Nachfolgeorganisation des International Council for Competition Climbing (ICC) und brachte damit klare Strukturen in die internationale Wettkampfszene. Der gemeinnützige Verband fördert seither Verbindungen, Netzwerke und Beziehungen zwischen seinen Mitgliedern und ist vor allem für die World Cup Series in Lead, Speed und Boulder bekannt. Zudem richtet er die Weltmeisterschaften im Paraclimbing sowie die Weltjugendmeisterschaften aus.

World Climbing Präsident Marco Scolaris und die General Sekretärin Debra Gawrych beim IFSC Climbing Summit 2024 | Bild: Giorgio Perottino/ IFSC
World Climbing Präsident Marco Scolaris und die General Sekretärin Debra Gawrych beim IFSC Climbing Summit 2024 | Bild: Giorgio Perottino/ IFSC

IFSC-Präsident Marco Scolaris nennt die Umbenennung »einen nächsten logischen Schritt«. Seine Begründung: »Unser Sport ist gewachsen, unsere Community ist gewachsen – und dieser Name spiegelt das wider.« Für alle, die die Entwicklung miterlebt haben, klingt das nachvollziehbar. »Wir werden ein immer größerer Teil im Leben von vielen Menschen und diese Marke wird für eine gemeinsame Zukunft geschaffen«, so Scolaris. 

Frisches Logo, neue Serie, globales Setup

Der Übergang zum Namen World Climbing wurde im Oktober 2023 von den Nationalverbänden offiziell genehmigt und in die Statuten aufgenommen. Danach begann die Entwicklung der neuen Identität. Auch die grafische Neuausrichtung folgt diesem modernen Ansatz: Das neue World-Climbing-Logo zeigt eine abstrahierte Weltkugel aus Klettergriffen, durchzogen von Routen – ein visuelles Sinnbild für die internationale Szene. Die drei Farben stehen dabei für Lead, Boulder und Speed. In 2026 soll der Wechsel vollständig vollzogen werden. Dann wird auch die bisherige IFSC World Cup Series zur World Climbing Series. Gleichzeitig erhalten die fünf Kontinentalverbände ein Facelift und tragen künftig ebenfalls den World-Climbing-Namen. Parallel dazu läuft die digitale Modernisierung, etwa mit neuen Grafiken für Streams und Events.

Die Lead-Qualis beim Paraclimbing World Cup in Salt Lake City | Bild: Slobodan Miskovic
Die Lead-Qualis beim Paraclimbing World Cup in Salt Lake City | Bild: Slobodan Miskovic

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Credits Titelbild: World Climbing

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1 Kommentar

  1. Einfach unnötig und das Logo ist auch einfach mal total langweilig und nichts aussagend. Und dann noch der Name, auch einfach nichts sagend.

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