»In höchster Not« kehrt im Frühjahr 2026 mit einer zweiten Staffel zurück. Die beliebte Serie des Bayerischen Rundfunks begleitet ehrenamtliche Kräfte hautnah bei echten Einsätzen in den bayerischen Alpen.
Gute Nachrichten für Serien-Fans: Der Bayerische Rundfunk (BR) hat eine zweite Staffel der Serie »In höchster Not – Bergretter im Einsatz« angekündigt. Die Produktion begleitet Einsätze von Retter*innen der Bergwachten Grainau und Ramsau in den bayerischen Alpen. Am 2. Januar erscheint außerdem eine Bonus-Folge, die einen schwierigen Zugspitz-Einsatz der Grainauer Bergrettung aus diesem Frühjahr zeigt.
Serie zeigt gefährlichen Alltag der Bergrettung
Schon in der ersten Staffel zeigte »In höchster Not« eindrücklich, was Bergretter*innen erleben, wenn andere in der Klemme stecken. Bei Wetterumschwüngen, misslungener Tourenplanung oder Lawinen- und Steinschlaggefahr zählt jede Minute, um Berggeher*innen oder Skifahrer*innen aus lebensgefährlichen Situationen zu befreien.
Man kann nie alles gesehen haben. In der Regel wirst du überrascht.
Bergretter im Teaser von Staffel 2
Gedreht wurde teils unter Extrembedingungen mit Bodycams und 360-Grad-Kameras, die die Bergretter*innen bei ihren Einsätzen stets bei sich tragen. Kamerateams begleiteten zudem den Alltag in den Bereitschafts-Wachen.
Staffel 2 zeigt »Rekordjahr« an Einsätzen
Im Teaser gibt es bereits erste Einblicke in die Herausforderungen, denen sich die Bergretter aus Grainau, Ramsau und – neu mit dabei – Bad Reichenhall in Staffel 2 stellen. Dabei war die Lage am Berg dieses Jahr besonders angespannt für die Ehrenamtlichen. Andreas Pischl von der Bergwacht Grainau spricht von einem »Rekordjahr«, was die Zahl der Einsätze in 2025 angeht.
Auch wenn der Unfallbericht der Bergwacht Bayern erst im Frühjahr erscheint, dürften die Einsatzzahlen somit erneut die aus dem Vorjahr übersteigen. 2024 waren die Rettungsteams zu insgesamt 8.306 Einsätzen ausgerückt, rund 1.750 davon mit Hubschrauber-Unterstützung. Auch in den Nachbarländern stieg die Zahl der Rettungen zuletzt, etwa bei der Bergrettung Tirol.
Je mehr Menschen in den Bergen unterwegs sind, desto mehr Unfälle passieren.
Christian Eder, Bergrettung Tirol
Ein Tribut an die ehrenamtlichen Rettungsteams
Was bei den spektakulären Einsätzen von »In höchster Not« nicht in Vergessenheit geraten darf: Die rund 4.500 Retterinnen und Retter der Bayerischen Bergwachten arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Insgesamt 107 Bereitschaften sichern den Rettungsdienst der Bayerischen Alpen, Mittelgebirgen und in Höhlen sowie den Katastrophen- und Naturschutz.
Die Ehrenamtlichen sind dabei 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr bereit, ihr Leben für die Rettung anderer zu riskieren. Das gilt auch für zahlreiche selbstverschuldete Notfälle, etwa durch die Selbstüberschätzung von Bergsteiger*innen. Mit Staffel 2 von »In höchster Not« rücken BR und Timeline Production erneut ins Bewusstsein, was nie als selbstverständlich gelten darf.
Staffel 1: Alle Folgen zum Nachschauen
Bevor es im Frühjahr 2026 mit »In höchster Not« weitergeht, könnt ihr in der ARD-Mediathek oder auf dem YouTube-Kanal des BR alle acht Folgen der ersten Staffel anschauen.
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Credits Titelbild: Bayerischer Rundfunk/Timeline Production

