Der Italiener Gabriele Moroni bewies vergangenen Samstag, dass er die nötige Power und Nerven aus Stahl hat. Ingredienzen, die für die Begehung des Highballs 29dots im Valle dell’Orco unabdingbar sind.

Der Highball 29dots wurde vor zwei Jahren von Bernd Zangerl erstbegangen. Die effektive Begehung von 29dots war eine ziemlich spontane Angelegenheit, wie Bernd Zangerl verrät: “Ich habe langer vorher überlegt, wie ich den Highball angehen soll, dann habe ich mir einfach zwei Crashpads geschnappt, habe nochmal tief durchgeatmet und kurze Zeit später war ich der Erstbesteiger des 29 Dots. Sicherlich einer der größten Momente in meiner Karriere.”

Erstmals bei miserablen Bedingungen ausgecheckt

Bereits vor Jahren zog der riesige Block die Aufmerksamkeit von Gabriele auf sich. “When I heard about Bernds climbing this thing I was kind of shocked, still not having the idea of highball climbing”, sagt Gabriele. Trotzdem versuchte er die Linie im Toprope an einem heissen Sommertag – ohne Erfolg. Letzten Samstag wagte der 29-Jährige einen zweiten Versuch, dieses Mal bei weit besseren Bedingungen: “Last Saturday was completely opposite, cold and windy, perfect for the crimpy style of the climb. I rappelled down and tried the moves a couple of more times.

Erfolgreicher Durchstieg ohne Seil

Nach den ersten Versuchen am Seil tauchten zwei Freunde von Gabriele auf. Von diesen ermutigt, wagte der Italiener einen Versuch ohne Seil – und durchstieg den Highball zu seiner eigenen Überraschung in eben diesem Versuch.

Unterschiedliche Bewertung

Bernd Zangerl gibt auf seiner Website einen Schwierigkeitsgrad von 8b für 29dots an. Bei der Begehung im Jahr 2015 meinte Bernd, es sei “seine wohl schwerste Begehung in diesem Stil gewesen.” Gabriele schlägt nun 8a+ vor: “My guess, having climbed or put up a good number of hard highballs around the world, is 8A+! The hardest part is the first 6/7meters, but you better not to fall down from the second, easier but still serious half.”

Video über Gabriele Moronis Begehung von 29dots

Credits: Bild Gabriele Moroni

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