Die Österreicherin Eva Hammelmüller punktet mit Underground (8c+/9a) ihre bis dato schwierigste Route.

Das Klettergebiet Massone gehört zu den beliebtesten Spielplätzen starker Kletterinnen und Kletterer Italiens. Vor rund einem Jahr holte sich die junge Italienerin Laura Rogora die erste weibliche Begehung der Route Underground.

Nun kletterte Eva Hammelmüller als erst zweite Frau die stark überhängende Route mit drei kniffligen Schlüsselstellen.

Eva Hammelmüller bei der Begehung von Underground (8c+/9a). Bild Tobias Lanzanasto
Eva Hammelmüller bei der Begehung von Underground (8c+/9a). Bild Tobias Lanzanasto

Wettkampfpause wegen Knieverletzung

Vor einem Monat stieg Eva im Klettergebiet Berglsteiner See zum ersten Mal überhaupt in eine 9a-Route ein. Vom Durchstieg war sie damals noch relativ weit entfernt.

Mitunter ein Grund war dabei eine Knieverletzung, die sie lange vom Klettern abhielt. Am Fels machte sie Anfang April erste erfolgreiche Versuche, auf den ersten Wettkampf der Saison verzichtete sie jedoch noch.

Wegen meiner Knieverletzung konnte ich nicht am Boulderweltcup in Meiringen teilnehmen. Ich habe aber die Zeit gut genutzt und bin draussen am Fels klettern gegangen.

Eva Hammelmüller

Die Zeit am Fels hat sie wahrhaft optimal genutzt und punktet innerhalb zweier Tage folgende Routen:

  • Kantenphysik (8c/+)
  • Ehrentotzen (8b)
  • R.G. Plus (8b)
  • Reine Männersache (8a+, onsight)
  • Leukotherma (8a+)

Eva verletzte sich Mitte Februar 2021 während eines Wettkampfes

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Credits: Titelbild Tobias Lanzanasto

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