Alexander Megos gehört zu den erfolgreichsten Sportkletterern der Welt. Regelmäßig steht er auf den Bühnen der Weltcups, gleich zweimal vertrat er Deutschland bei Olympia. Letztes Jahr veröffentlichte der 32-jährige Erlanger seine Biografie »Frei am Fels«. Darin spricht er schonungslos offen über Rückschläge, Magersucht und den Weg raus aus dem Leistungsdruck – auch hier im Interview.
Alex Megos gewährt in seinem Buch einen außergewöhnlichen Einblick in sein Leben und seine Karriere. Er spricht über die Höhen und Tiefen, die ihn geprägt haben, den Leistungsdruck, den er sich selbst auferlegt hat und die Herausforderungen, die der Profisport mit sich bringt. Dabei zeigt er, wie eng Leistung, Disziplin, mentale Stärke und Selbstreflexion miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, auf den eigenen Körper und die mentale Gesundheit zu achten.
Im Gespräch mit uns erzählt er von persönlichen Erfahrungen, Projekten am Fels, die ihn seit über einem Jahrzehnt begleiten, und von den Lektionen, die er auf seinem Weg als Profi gelernt hat.

Im Gespräch mit Alex Megos
Lacrux: »Frei am Fels« beginnt sehr persönlich. Gab es auch Themen, über die es dir schwergefallen ist zu schreiben?
Alex Megos: Ja klar. Über persönliche Themen zu sprechen, vor allem über die tiefen, ist immer schwer. Insbesondere Themen wie Essstörungen sind nach wie vor oft ein Tabu. Auch im Klettern ist es gerade als Profi nicht einfach, offen zu sagen, dass man gescheitert ist oder etwas nicht geschafft hat. Meist bekommt man nur die Begehungen und die Erfolge mit, aber nicht unbedingt die Prozesse dahinter.
Man bekommt von Profisportler*innen meist viel mit, wenn es ihnen gut geht.
Alex Megos
Was ich mir erhoffe: dass die Leserinnen und Leser nach dem Buch verstehen, dass Klettern nicht nur eine reine Sportart ist, sondern auch eine Lebensphilosophie. Es geht um viel mehr als nur um den eigentlichen Sport – sondern auch darum, dass das Leben voller Höhen und Tiefen steckt und dass es nicht immer gut laufen kann. Man bekommt von Profisportlerinnen und -sportlern meist viel mit, wenn es ihnen gut geht. Was man aber selten sieht, ist, wenn es ihnen schlecht geht oder wenn etwas nicht geklappt hat. Mir war es wichtig zu zeigen, dass Menschen mit ihren Problemen nicht allein sind – und dass letztlich jeder damit zu kämpfen hat.
Wann würdest du sagen, dass Klettern für dich zum Teil deiner Identität geworden ist?
Ich habe früh mit dem Klettern angefangen. In den ersten Jahren war es für mich aber wirklich nur ein Hobby, eine Sportart, die ich neben vielen anderen gemacht habe. Es hat mir immer Spaß gemacht – aber erst mit zwölf oder dreizehn habe ich gemerkt, wie wichtig Klettern für mich ist. Ab diesem Zeitpunkt bin ich deutlich mehr klettern gegangen und habe viele andere Hobbys reduziert. Mit etwa 15 oder 16 wurde der Sport dann einfach sehr, sehr wichtig für mich. Ich habe mich stark übers Klettern und meine Leistung definiert. Mein gesamtes Umfeld war darauf ausgerichtet: meine Freunde, die Leute, mit denen ich Zeit verbracht habe, sogar die Urlaube. Klettern war da längst nicht mehr nur eine Sportart für mich.

Gerade bei Kindern, die früh stark sind, fragt man sich gerne mal: Ist das der Eigenantrieb oder kommt das von den Eltern, die da pushen. Wie war es bei dir?
Meine Eltern haben mich gar nicht gepusht. In meiner Jugend waren sie eher das Bremspedal – was im Nachhinein vielleicht gar nicht so schlecht war. Der Leistungsgedanke im Sport kam immer von mir selbst. Ich war der Einzige, der diesen Anspruch an mich selbst hatte und das aus eigenem Willen, weil mir das einfach wichtig war. Zur reinen Freude am Klettern kam der Leistungsanspruch dann schon sehr früh dazu. Ich glaube, den hatte ich schon immer, sogar als Kind. Schon bei meinen ersten Kletterwettkämpfen, als ich acht oder neun Jahre alt war, ging es mir darum, so gut wie möglich zu sein. Klettern war etwas, das mir einfach extrem gut gelegen hat. Genau deshalb war es mir besonders wichtig, diesen Leistungsaspekt auch mitzudenken. Dieser Anspruch war für mich schon immer Teil meiner Identität – und das nicht nur im Bezug aufs Klettern.

Würdest du sagen, dass der Spaß am Klettern auch mal weniger da war, weil der Druck so hoch war?
Ich hatte durchaus Zeiten, in denen es mir schwergefallen ist, mit dem Druck umzugehen. Dabei habe ich mir selbst so viel Druck gemacht, dass Klettern teilweise weniger Spaß gemacht hat. Für mich war das aber ein Zeichen dafür, dass ich lernen musste mit diesem Druck umzugehen und mein Mindset zu verändern. Heute macht es mir zum Beispiel großen Spaß, diesen Druck zu spüren – den Nervenkitzel, ob bestimmte Projekte gehen oder nicht. Damit komme ich inzwischen relativ gut klar.
Ich glaube, das war einfach ein Lernprozess, den wahrscheinlich jeder bis zu einem gewissen Grad durchmacht. Für mich war das vor allem in jüngeren Jahren so – besonders als ich angefangen habe mit dem Klettern mein Geld zu verdienen. Das war definitiv etwas, das ich lernen musste und das auch einige Jahre gedauert hat.
Was hat dir geholfen, da wieder rauszukommen?
Die Erkenntnis, dass man beim Klettern – oder eigentlich bei allem, was man macht – keine Leben rettet. Es stirbt niemand, und es wird auch niemand gerettet, nur weil man eine bestimmte Route schafft oder nicht. Ich glaube, das ist eine wichtige Einsicht: Am Ende geht es »nur« ums Klettern. Das muss man sich immer wieder vor Augen führen. Auf meinem Weg ging es zwar steil nach oben, aber in »Frei am Fels« beleuchte ich auch eine andere Seite. Es geht dort ebenso um enttäuschende Phasen, die mich aus der Bahn geworfen haben.

Wenn du heute auf diese Zeiten zurückblickst, wie denkst du darüber?
Ich glaube, dass all meine Höhen und Tiefen wichtig für meine Persönlichkeit und meine Entwicklung waren. Gerade als ich angefangen habe mich als Profi zu sehen, habe ich aufgehört mir Ruhetage zu nehmen. In meinem Kopf war Klettern mein Job und an Ruhetagen habe ich mich oft nutzlos gefühlt. Ich habe mich schwer damit getan sie auszuhalten, obwohl sie für den Sport und die Erholung extrem wichtig sind.
Damals hatte ich noch nicht so viele andere Baustellen in meinem Leben, wie eine Kletterhalle, Klettergriffe, Wettbewerbe und andere Projekte. Ich saß zu Hause und dachte mir: Ich habe nichts zu tun, ich kann nicht einfach nur rumsitzen und gar nichts machen.
An Ruhetagen habe ich mich oft nutzlos gefühlt.
Alex Megos
Vor allem durch häufige Verletzungen habe ich gemerkt, dass ich mein Training umstellen muss – und dass es nicht nur darauf ankommt was man während des Kletterns macht, sondern auch auf das, was man in der restlichen Zeit tut.
Du widmest dein ganzes Kapitel der Linie »Estado Critico« (9a). Die Route hat dich ins Licht der Medien gerückt. Was hat dieser Durchstieg damals für dich bedeutet?
Für meine Karriere war das natürlich ein unglaublicher Kickstarter. Ich denke, dass ich auch ohne »Estado Critico« Profikletterer hätte werden können, aber das Ganze hat den Prozess massiv beschleunigt. Vor allem, weil ich von heute auf morgen überall bekannt war und mir diese Bekanntheit nicht erst über Monate oder Jahre erarbeiten musste.
Hast du direkt danach schon daran geglaubt, dass du Profi wirst?
Als ich »Estado Critico« geklettert habe, war ich für mich selbst noch absoluter Hobbykletterer. Ich war zwar ambitioniert und kletterte gut, aber nach der Schule befand ich mich sozusagen in einem »Gap Year«. Ich bin davon ausgegangen, dass ich nach einer Pause irgendwann ein Studium anfangen und später einen ganz normalen Job haben würde. Mit Klettern Geld zu verdienen konnte ich mir damals wirklich noch nicht vorstellen.

Wann wurde das für dich greifbar?
Da war ich bestimmt schon 23 oder 24, also etwa fünf Jahre später. Eigentlich habe ich zu diesem Zeitpunkt schon mein Geld mit Profiklettern verdient, aber für mich ging es nicht nur darum, gerade so zu überleben. Wenn man eine Karriere anfängt, muss man auch schauen, dass man nachhaltig davon leben kann. Gerade so viel zu verdienen, dass man fünf Jahre lang klettern gehen, bei den Eltern wohnen und keine Miete oder Krankenversicherung zahlen muss – das war für mich noch nicht der Punkt, an dem ich sagen konnte, dass ich wirklich vom Klettern leben kann.
In deinem Buch behandelst du vor allem ein Thema, dass dich auf deinem Weg zum Profi begleitet hat. Warum war es dir wichtig, das Thema Magersucht so offen anzusprechen?
Ich sehe einfach, dass die ehemalige IFSC – jetzt World Climbing – nichts gegen zu dünne Athletinnen und Athleten unternimmt, die offensichtlich ein Problem haben und trotzdem noch starten dürfen. Deshalb habe ich mir gedacht: Selbst ist der Mann. Man muss das einfach mal ansprechen. Ich glaube, das war auch wichtig, weil es viele Leute im Klettersport gibt, die mit diesem Thema kämpfen.
Man muss sich nur im Weltcup umschauen: Wenn jeder, der die Weltcups ein bisschen verfolgt, sofort zwei oder drei Personen nennen kann, die offensichtlich ein Problem haben, dann sind die Verantwortlichen entweder nicht interessiert oder sie schauen nicht genau hin.
Alex Megos
Ich hoffe einfach, dass viele junge Athletinnen und Athleten verstehen, dass es ein echtes Problem ist und dass es langfristige Folgen haben kann, wenn man es nicht in den Griff bekommt. Manche Leute, die Gewicht verlieren, denken: »Ah, ich bin einfach disziplinierter als alle anderen.« Das dachte ich früher auch. Man glaubt, man sei härter, krasser, professioneller – nur weil man Gewicht verliert. Dabei kann jeder abnehmen. Das hat nichts damit zu tun, dass man besser ist als andere. Es zeigt nur, dass man noch nicht verstanden hat, wie es richtig funktioniert Profi zu sein. Zwang hat nichts mit Disziplin zu tun.
Wie hat sich dein Verständnis von Disziplin oder von Härte gegen sich selbst im Laufe der Jahre verändert?
Ich habe festgestellt, dass Zwang oder das Gefühl, etwas unbedingt tun zu müssen, nichts mit Disziplin zu tun hat. Früher dachte ich Disziplin bedeutet ich muss jeden Tag Klimmzüge machen und viele Stunden trainieren – eben weil ich es machen »muss«. Es hat wirklich lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass Disziplin eigentlich heißt, entscheiden zu können, was Sinn macht, und es dann zu tun, selbst wenn es keinen Spaß macht. Es bedeutet auch, Dinge wegzulassen, die keinen Sinn ergeben, auch wenn sie manchmal mehr Spaß machen würden.

Was würdest du jungen Athletinnen und Athleten heute sagen, wenn sie Leistung über die eigene Gesundheit stellen?
Ich war ja selbst in dieser Situation. Dann kommen so Kommentare wie: »Im Alter wirst du Probleme bekommen.« Jeder sagt das, und damals dachte ich: »Ja und?!« Es gab auch Ärztinnen, die meinten, eine Fettpolsterung sei wichtig, falls man sich mal stößt oder hinfällt. Da habe ich mir gedacht: »Okay, das ist kompletter Blödsinn«. Auch wenn es theoretisch stimmt, sind das doch keine Argumente, mit denen man jemanden wirklich schützt.
Mir ist dann klar geworden, was die entscheidende Botschaft ist: Man muss verstehen, dass man in diesem Zustand langfristig nicht leistungsfähig ist – auch wenn es kurzfristig funktioniert. Wer sich wirklich Profisportler nennen will, muss so weit denken, dass er fünf, zehn oder am besten zwanzig Jahre vom Klettern leben kann. Das erreicht man nicht, indem man zwei Jahre maximale Leistung bringt und dann fünf Jahre in der Versenkung verschwindet. Es klappt nur, indem man hart trainiert, auf seinen Körper achtet und langfristig Leistung bringen kann.
Ich habe festgestellt, dass man auf lange Sicht deutlich leistungsfähiger ist wenn man es schafft, ein vernünftiges Gewicht zu halten.
Alex Megos
Kurzfristig Gewicht zu verlieren funktioniert zwar, und jeder Sportler macht das mal – vor allem bei wichtigen Projekten oder Wettkämpfen. Aber man muss darauf achten, dass das im Rahmen bleibt und vor allem kein Dauerzustand wird.
Du hast dich sehr offen dafür ausgesprochen, Athletinnen und Athleten mit einem zu geringen BMI zu sperren. Kannst du die Gedanken noch weiter erläutern?
Es ist zumindest die einfachste und schnellste Lösung, ohne großen Hickhack. Es ist leicht zu messen und einfach umzusetzen. Ich finde es völlig in Ordnung, Leute aus gesundheitlichen Gründen zu sperren, wenn sie zu dünn sind. Dann heißt es halt: »Nimm mal zu.« Wenn jemand wirklich ein Problem hat, bringt das natürlich nichts – das ist der typische Satz, den die Großmutter sagt: »Ach Kindchen, nimm doch mal zu. Wo ist denn da das Problem?« Die Leute, die ernsthafte Probleme haben, sind eher bereit sich Hilfe zu holen, wenn die Konsequenz ist, dass sie beim Weltcup nicht mehr starten dürfen. Sonst gibt es nämlich kaum Konsequenzen – außer vielleicht in zehn Jahren, wenn man dann merkt, dass langes Untergewicht gesundheitlich doch nicht so gut war.
Vielleicht gibt es tatsächlich jemanden mit einem BMI von 17, der kerngesund ist und dann leider vom Wettkampf ausgeschlossen wird. Aber Fakt ist: Die meisten Sportler mit zu niedrigem BMI sind nicht gesund. Wenn jemand sich Profisportler nennt, kann er auch ein bisschen Verantwortung übernehmen – zum Beispiel drei Kilo zunehmen oder Muskelmasse aufbauen – und dann ist wieder alles in Ordnung.

Würdest du sagen, in dieser Wettkampfmaschinerie gibt es Mechanismen, die ungesunde Entwicklungen eher fördern als verhindern?
Natürlich! Allein die Tatsache, dass man nicht gesperrt wird, wenn man offensichtlich untergewichtig ist, ist schon problematisch. Genau die Leute, die dann abnehmen, werden von einem Jahr auf das nächste teilweise zwanzig Plätze besser – klar, weil sie erstmal fünf oder zehn Kilo leichter geworden sind. Das bestärkt dann den Irrglauben: »Ich bin auf dem richtigen Weg.«
Es gibt keinen Mechanismus, der das Ganze verhindert. Der müsste eigentlich so funktionieren: »Du hast zwar abgenommen, aber in diesem Jahr darfst du nicht starten.« So würden die Betroffenen frühzeitig merken: »Ah, so geht es nicht weiter, ich habe ein Problem.« Da das aber nicht passiert, bleiben viele lange im falschen Muster – fünf, zehn oder sogar fünfzehn Jahre. Je länger man in so etwas drin ist, desto schwerer wird es auch, wieder herauszukommen.
Gibt es in deinen Augen noch andere Maßnahmen, die helfen präventiv dagegenzuhalten?
Da sehe ich wieder die Verantwortung bei den nationalen Verbänden. Für mich ist World Climbing die Instanz, die sagt: »Ihr dürft nicht starten.« Danach liegt die Verantwortung bei den nationalen Verbänden, diesen Athletinnen und Athleten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, damit sie aus ihrem Problem wieder herauskommen.

Würdest du sagen, dass mentale Betreuung im Klettersport inzwischen denselben Stellenwert hat wie Kraft oder Techniktraining?
Im Wettkampf sieht man deutlich, dass mentale Leistungen oft mindestens genauso wichtig sind wie körperliche. Es gibt Leute, die »schwach« erscheinen, aber im Wettkampf Unglaubliches leisten können, weil sie mental in dem Moment alles auf den Punkt bringen. Spätestens da wird jedem bewusst, wie wichtig mentale Stärke ist. Die Unterstützung durch Nationalkadertrainer ist wichtig für mich, aber viel entscheidender ist es, wöchentlich mit meinem Mentalcoach oder meinen Heimtrainern zu arbeiten. Das ist das direkte Umfeld, das mich wirklich unterstützt. Deshalb glaube ich, dass mentale Unterstützung mindestens genauso wichtig ist wie Trainingsunterstützung.
Stichwort Mentalcoach: Was hat dieses Training für dich verändert?
Zum einen kann ich meine Leistung besser auf den Punkt bringen, zum anderen habe ich gelernt zu sehen, wie man Alltag und Training effizienter gestalten kann – auch die Erholung. Viel davon hat mit Atmung zu tun, aber es sind auch viele Dinge, die abseits des Kletterns passieren. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie ich mit Alltagsstress umgehen kann und was ich tun kann, um Stressfaktoren zu minimieren. An diesen Themen haben wir intensiv gearbeitet. Heute bedeutet mentale Stärke für mich Disziplin. Das hätte ich vor zehn oder sogar fünfzehn Jahren auch schon gesagt – nur habe ich damals Zwang mit Disziplin verwechselt.

Wie sieht es denn mit Zukunftsplänen aus? Liegt der Fokus eher am Fels oder auf der Wettkampfbühne?
Der Fokus liegt bei mir ganz klar auf Felsklettern, vor allem für das nächste Jahr. Ich möchte nicht ausschließen, dass ich weiterhin im Wettkampf aktiv bin und ich schließe auch nicht aus, dass das irgendwann noch einmal ein Thema wird. Aber im Moment möchte ich erst einmal, dass es draußen am Fels gut läuft. Wettkampfklettern ist temporär, Felsklettern bleibt für immer. Ich habe noch zu viele Projekte draußen, die mir wichtig sind und deswegen werde ich dort den Großteil meiner Zeit investieren.

Du hast schon öfter erzählt, dass du ein Projekt im Frankenjura hast. Kannst du noch mehr verraten?
Das erste Mal, dass ich hier ein Projekt habe! Der Grad fängt mit neun an. Es ist eine Fünf-Sterne-Linie, selbst wenn sie nicht in Franken stehen würde: eigenständig, möglich und einfach richtig cool. Sie verkörpert auch den Stil vom Frankenjura sehr gut. Das Projekt habe ich zum ersten Mal vor über zehn Jahren probiert. Damals erschien es mir komplett hoffnungslos. Ich war circa zwei- bis dreimal im Jahr dort und habe ein bisschen experimentiert, aber es schien nie möglich. Bis Anfang dieses Jahres. Seitdem war ich bestimmt schon fünfzehn bis zwanzig Tage dort – gestern war ich da, und morgen fahre ich wieder hin.
Viel Spaß am Fels Alex! Wir sind gespannt auf die Erstbegehung.

Hier geht’s zum Interview auf Youtube:
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Credits: Titelbild: Simon Klein, Bergfreunde; Bilder im Artikel: Alle Bilder wurden von Alex Megos zur Verfügung gestellt

