Erste Frauenbegehung der »South African Route« (5.12 c/7b+ 1200m) in Patagonien

Die vier Alpinistinnen Caro North, Amelie Kühne, Julia Cassou und Belèn Prados durchstiegen die »South African Route« (5.12 c/7b+ 1200m) an der Ostwand des Central Tower, Torres del Paine, Patagonien. Anna von Lacrux hat mit Caro und Amelie direkt nach ihrem Abenteuer gesprochen um euch davon zu berichten.

Manchmal gibt es diese besonderen Momente, in denen sich eine Geschichte ganz leise mit einem Gefühl verbindet. Als ich von der Expedition von Caro, Amelie, Julia und Belèn hörte, spürte ich sofort den patagonischen Wind auf meiner Haut: mal sanft, mal stürmisch, stets unberechenbar und voller Abenteuer. Ich musste an Caros Lieblingslied »Cuatro Vientos« von Danit denken – nicht nur wegen der patagonischen Winde, sondern wegen des Gefühls dahinter: dieses Unterwegssein, dieses mutige Sich-Einlassen auf etwas, das größer ist als man selbst.

Viento que viene de la montaña.
Ein Wind, der aus den Bergen kommt.

Viento, tráenos la claridad.
Ein Wind, der uns Klarheit bringt.

Viento que viene del mar.
Ein Wind, der vom Meer kommt.

Viento, tráenos la libertad.
Ein Wind, der uns Freiheit bringt.

Vuela, vuela, vuela, volá con nosotros.
Er fliegt und fliegt und fliegt mit uns.

Vier Winde – vier Alpinistinnen. In Patagonien haben Winde eine Richtung, Kraft und einen eigenen Willen. Sie kommen aus allen Richtungen, drehen sich, bauen sich auf – und brechen wieder ein. Sie bestimmen, wann man klettert, wann man wartet und ob man überhaupt weiterkommt. Am Fuße der Türme im Torres del Paine ist das patagonische Wetter kein Hintergrundrauschen, sondern Taktgeber. Caro, Amelie, Julia und Belèn folgen genau diesem Rhythmus.

Die Seilschaft mit Blick auf den Central Tower. | Bild: Amelie Kühne

Ein Team, ein Ziel

Wie der Wind in Patagonien aus allen Himmelsrichtungen zusammenströmt, so kommen auch diese vier Frauen aus ganz unterschiedlichen Welten: Caro North, Bergführerin und seit ihrer Zeit im deutschen Frauenkader als Profi-Alpinistin unterwegs, lebt halbjährlich in Patagonien, halbjährlich in der Schweiz. Sie war Bindeglied und Impulsgeberin dieser Expedition. Die deutsche Nachwuchsalpinistin und Klettertalent Amelie Kühne lebt als Studentin in Österreich und war die jüngste Frau der Gruppe. Mit Gespür fürs Detail ergänzte die französische Fotografin und leidenschaftliche Kletterin Julia Cassou die Seilschaft, sowie Belèn Prados, die als Biologin in Argentinien arbeitet und die Leidenschaft fürs Klettern mit den drei anderen Frauen teilt. Vier Wege, die sich in einer gemeinsamen Linie treffen: der Südafrikaner-Route am Torres del Paine (7b+/5.12c, 1200 m). Das gemeinsame Ziel der vier Alpinistinnen: die erste Frauenbegehung. Ihr Weg dorthin ist gezeichnet von stürmischen Herausforderungen, einer Brise Zweifeln und unvorhersehbaren Wetterveränderungen – und der Erkenntnis, dass in Patagonien nichts gänzlich planbar bleibt.

Stürmische Winde und traumhafte Aussichten. Das ist Patagonien. | Bild: Amelie Kühne

Bigwall-Klettern in Patagonien

Schon der Zustieg macht klar, dass Patagonien eigene Regeln schreibt. Von Puerto Natales geht es zum Basislager Campamento Torre, dann weiter Richtung Wand. Ungefähr vier Stunden Fußmarsch braucht es, um das Basislager zu erreichen. Von dort dauert es weitere dreieinhalb bis vier Stunden um zum Wandfuß der Ostwand des Torres del Paine zu gelangen. Lange Zustiege stellen für die vier Alpinistinnen nichts Ungewöhnliches dar – wären hier nicht sieben Haulbags mit schätzungsweise 250-300kg, die mitgetragen werden müssen. »Bigwall-Klettern bedeutet so viel Logistik! Manchmal muss man einfach Entscheidungen treffen und hoffen, es passt«, bringt es Caro auf den Punkt. 450m Statikseil, zwei Portaledges, sechs Racks an Camalots, 97 Liter Wasser und Essen für bis zu 17 Tage sind mit im Gepäck. »2-4 Liter pro Person pro Tag wird normalerweise als Richtwert kalkuliert. Wir hatten 97 Liter dabei, weil wir mit Schnee gerechnet haben. Das ist immer schwierig, denn wenn man nicht genug Schnee findet und das Wasser zu früh knapp wird, muss man wieder runter«, ergänzt Amelie.

Caro North mit einigen Haulbags für die lange Expedition. | Bild: Amelie Kühne

Die vier Frauen legen den Zustieg mehrmals zurück, um all das Material zur Wand zu transportieren. »Als wir das Material hochgetragen haben, übernachteten wir im Basislager«, erklärt Amelie, »Wir wussten, dass es später noch kalt genug wird«.

Belèn Prados im Portaledge | Bild: Amelie Kühne

Zwei Wochen Wandzeit sind geplant. 28 Seillängen auf Granit, 1200 Klettermeter. Selbstgebaute Stände aus mobilen Sicherungsmitteln und Haken. Fünf Wochen Expeditionszeit. Fünf Wochen Abenteuer. Was nach einem langen Aufenthalt klingt, wurde zum Wettlauf gegen die Zeit. »Uns war nicht bewusst, wie viel Aufwand es ist, das gesamte Material zum Biwak, danach zum Wandfuß und schlussendlich bis in die zehnte Seillänge zu bringen. Die Tage rannten uns davon«, seufzt Caro.

Brüchiger Start

Die Route beginnt dort, wo sich Jahre zuvor noch ein Gletscher befand. Durch die fortschreitende Klimaerwärmung hat sich das Gletschereis immer weiter zurückgezogen – so sehr, dass überhaupt erst die ersten zehn Seillängen entstanden sind. Der Fels in diesem Bereich ist entsprechend geprägt: brüchig, instabil und nur schwer abzusichern. »Zwischen unserem ersten und zweiten Mal am Wandfuß ist der Gletscher mehrere Meter abgesunken – wie bei uns vom Anfang bis zum Ende der Saison«, erzählt Caro, die vor ihrer Alpinkarriere Geo- und Umweltwissenschaften studiert hat. Das erklärt, warum die ersten zehn Seillängen einen so anderen, so herausfordernden, Fels aufweisen.

Caro North im Vorstieg in der South African Route. | Bild: Amelie Kühne

»Wir sind superlangsam geklettert, weil es so schwierig war, gute Sicherungen zu legen«, so Amelie besorgt. Über ihnen bewegen sich andere Seilschaften durch die Wand, immer wieder hören die vier Frauen fallende Steine. Plötzlich passiert es: Belèn wird von einem Steinschlag getroffen. Zum Glück keine offene Wunde. Sie steigt mit Caro für einen Tag ab und kehrt ins Biwak zurück, um sich auszuruhen und sicherzugehen, dass sie nicht schlimmer verletzt ist. Glücklicherweise ist es nur eine Prellung und Belèn benötigt keine medizinische Versorgung. Sie erholt sich schnell und steigt gemeinsam mit Caro wenig später wieder zu Julia und Amelie auf. Der Steinschlag, dem die Frauen ausgesetzt sind, wird endlich weniger. »Steinschlag ist wirklich gruselig, weil du es nicht kontrollieren kannst«, beschreibt Caro ihre Sorgen »Doch zum Glück hörte es endlich auf«.

Julia, Amelie und Belèn am Standplatz – die Stimmung in der Seilschaft ist sichtbar gut! | Bild: Amelie Kühne

Während sich die vier Frauen mühsam und viel langsamer als erhofft durch die ersten Seillängen arbeiten, leert sich endlich die Route. Die anderen Seilschaften haben sich entfernt und die Wand über ihnen ist jetzt frei. Für die vier Kletterinnen bedeutet das: erheblich weniger Steinschlag. Erheblich weniger objektive Gefahr. »Sonst wäre ich nicht mehr eingestiegen«, seufzt Amelie. Beim Blick aufs Wandbild und ins Topo war sie davon ausgegangen, dass sich die Schwierigkeiten vor allem in den oberen Schlüssellängen konzentrieren werden und der Einstieg vergleichsweise moderat wird. Die Realität sieht anders aus. »Ich war überrascht, wie alpin das ist. Es waren nicht nur Risse, sondern wirklich viele Platten – mit übelsten Runouts. Runouts an Micros«.

Amelie und Julia bei Nacht im Stand. | Bild: Amelie Kühne

Was ab diesem Moment folgt, ist pures Abenteuerklettern und jede Menge Improvisation, um überhaupt gesichert nach oben zu kommen. Und all das, mit sieben Haulbags. Dreieinhalb Tage Klettern, Haulen, Fixieren, Warten – für die ersten zehn Seillängen.

Leben im Portaledge

In der zehnten Seillänge fixieren sie ihre Portaledges und schlagen ihr erstes Camp in der Wand auf. Von dort aus wird geklettert, gehault und Seile fixiert. Beim Bigwall-Klettern in solchen Schwierigkeitsgraden mit so viel Materialgewicht werden die Portaledges nicht Seillänge für Seillänge mitgeführt, sondern ein Lager bleibt bestehen, während die darauffolgenden Seillängen geklettert und anschließend mit Statikseilen fixiert werden. Nach einer Übernachtung im Camp können die bereits gekletterten Seillängen am Fixseil überwunden werden und ein Weiterklettern vom gleichen Punkt ist am nächsten Tag möglich – mit dem kleinstmöglichen Zeitverlust, um wieder an diesen Punkt zu gelangen.

So sieht es aus, das Leben im Portaledge. | Bild: Amelie Kühne

Aus diesem Grund entscheiden sich die vier Frauen für ein Camp nach der zehnten und ein weiteres nach der 17. Seillänge. Der Tag, an dem das Camp abgebaut und die Portaledges nach oben gehault werden, ist besonders anstrengend und strategisch delikat. »Am meisten angreifbar bist du, wenn du das Portaledge abbaust und nach oben bringst«, unterstreicht Caro eindrücklich.  Das patagonische Wetter, das sich schnell und plötzlich ändern kann, stellt eine der größten Gefahren in einer Wand dieser Größenordnung dar. Ohne aufgebaute Portaledges stehen die Kletterinnen ungeschützt in der Wand. »Von unserem ersten Camp am Shattered Pillar sind wir los um die Portaledges zum zweiten Camp an der Boeing Ledge zu bringen. Die Wettervorhersage an diesem Tag war richtig gut! Schlussendlich war es aber leider der schlechteste Tag, den man sich aussuchen hätte können« berichtet Amelie. »An diesem Tag hat es geschneit und viele Spindrifts gegeben. Wir sind sieben Seillängen hoch und haben die Portaledges im Schneefall aufgebaut«, ergänzt Caro, »Stehenbleiben wurde zur Gefahr. Es war eisig kalt«.
Am Folgetag gibt es endlich etwas Sonnenschein. Nasse Kleidungsstücke und verschneites Material können trocknen.

Der Kampf mit dem Wetter

Schnee bedeckt die Portaledges. Die Temperaturen sinken. Die Kletterei ändert ihr Gesicht. Caro schüttelt den Kopf: »Wir konnten nicht alles frei klettern, weil es so kalt war. Wir mussten zum Teil in Bergschuhen klettern«. Die Bedingungen werden schwierig: Schnee befindet sich in den Rissen, vereiste Griffe müssen freigeklopft werden. »Relativ bald war klar, dass wir entscheiden müssen, ob wir versuchen die schweren Längen frei zu klettern, oder versuchen den Gipfel zu erreichen«, erklärt Caro. Auch Amelie berichtet von den herausfordernden winterlichen Bedingungen, die einen Freikletterversuch blockierten: »Wir hatten gar keine Chance frei zu klettern, weil es so superkalt war und es so viel Schnee gab. Ich hatte einen echt guten Versuch in der ersten von vier schweren Längen. Ich war so happy! Leider bin ich in dieser Länge einmal gefallen. Die Wand war danach so voll mit Schnee und Eis, dass wir die restlichen schweren Längen nur im onsight und nicht mehrmals versucht haben.« Das Abenteuer ist damit aber noch lange nicht vorbei. Amelie bekommt leichte Erfrierungen am Fuß und zittert um den Gipfel: »Ich hatte Angst, dass es am Gipfeltag nicht mehr ginge. Mein Fuß war heftig geschwollen«.

Traumhafte Risse führen zum Gipfel des Central Tower. | Bild: Amelie Kühne

Noch elf weitere Längen inklusive des Gipfelgrats warten auf die vier Alpinistinnen. In winterlichsten Bedingungen kämpfen sie weiter, um ihr Ziel zu erreichen: den Gipfel der Ostwand am Torres del Paine und die damit erste reine Frauenbegehung der »South African Route«.

Auf zum Gipfel – »Der Tag war einfach da für uns«

Nach Tagen voller Sturm, Schnee und Zweifel kommt plötzlich dieses eine Fenster: Sonne. Kein Wind. Klare Sicht. »Der Gipfeltag war der erste komplett schöne Tag«, lacht Amelie, »Der Tag war einfach da für uns«.

Die vier Frauen starten vom Portaledge-Camp an der Boeing Ledge, am Ende der 17. Seillänge. Sie steigen über 320m am Fixseil auf und versuchen die letzten Klettermeter zum Gipfel zu meistern. Es geht durch vereiste Passagen, über endlose Kletterlängen, immer weiter nach oben. »Eine der letzteren Seillängen war 60m lang und gefühlt endlos! Ich glaube, ich bin noch nie in meinem Leben eine so herausfordernde Seillänge geklettert: Eis an den Griffen, Schnee in den Rissen und eine bittere Kälte. Diese Bedingungen gestalteten leichtes Gelände genauso schwierig«, unterstreicht Caro.

Gipfelglück! Sie haben es geschafft – 1200 Meter Wand. | Bild: Amelie Kühne

Um 16:00 stehen Caro, Amelie, Julia und Belèn am Gipfel. 1200 Meter Wand unter ihnen. Alle Seillängen der Südafrikaner Route. Das erste Mal Torres del Paine für das gesamte Team. Die erste vollständige Begehung der »South African Route« eines reinen Frauenteams.

Vorbei? Erst wenn alle wieder im Tal sind, ist die Tour geschafft

Eine Tour endet erst, wenn alle wieder sicher unten sind. Auch der Rückzug kostet Zeit und Energie: Abseilen, Statikseile mitnehmen, Stände bauen… Um Mitternacht erreichen die vier Alpinistinnen ihr Camp an der Boeing Ledge. Der Folgetag startet früh. Die Gruppe hat kaum geschlafen, aber die Uhr tickt: Caro und Belèn müssen zwei Tage später Bariloche erreichen, um arbeiten zu gehen – Caro als Bergführerin, Belèn als Biologin. Also beginnt ein Spiel mit der Zeit: das restliche Wasser wird entleert um die Haulbags so leicht wie möglich zu machen und die vier Frauen versuchen den Rückweg zeitbedingt nur einmal anzutreten. Das bedeutet im Umkehrschluss richtig schwere Rucksäcke zu tragen – und das, am Ende von fünf Wochen Expedition. »Caro und Belèn mussten zur Arbeit. Es war der einzig gute Wettertag, der unser Gipfeltag wurde. Es hätte keinen Tag früher oder später sein dürfen. Wir schafften eine Punktladung«, berichtet Amelie stolz.

Ein voller Erfolg

Die erste freie Frauenbegehung bleibt offen – aber nichts an dieser Expedition ist ein Scheitern. »Ich würde es nicht als Fail sehen«, Amelie lacht, »Es war so krass, dass wir da hochgekommen sind«. Caro bringt es auf den Punkt: »Das war definitiv eine der herausforderndsten Aktionen, die ich je gemacht habe: so steil, so anspruchsvoll, so lang und dann das patagonische Wetter.« Natürlich stelle ich den beiden auch die Frage aller Fragen: Wollt ihr wieder dorthin zurückkehren?

Amelie mit Gepäck. unter ihr die Gletscherreste. | Bild: Amelie Kühne

Keine der beiden zögert mit ihrer Antwort: »Ja. Für mich ist das unfinished business – ich will also nochmal hin und alles frei klettern. Viele Längen sind cool und die Schlüssellängen bieten eine unglaubliche Kletterei. Für die würde ich das alles nochmal machen«, entgegnet Amelie überzeugt. »Ich würde definitiv auch nochmal so etwas machen. Das war ein richtig cooles Abenteuer«. antwortet Caro mit einem Funkeln in den Augen.

Bigwall-Klettern in Patagonien – Kontrast und Traum?

Caro, die schon seit längerer Zeit halbjährlich in Patagonien lebt, konnte bereits viel Erfahrung im Umgang mit dem patagonischen Wetter sammeln. Eine Bigwall im patagonischen Wind war jedoch selbst für die erfahrene Alpinistin ein erstes Mal: »Ich klettere extrem gerne Bigwalls, verbringe das halbe Jahr in Argentinien und kenne dadurch die patagonischen Wetterbedingungen sehr gut. Vor einer Bigwall im patagonischen Wind hatte ich jedoch viel Respekt. Ich dachte stets, das wäre grauenhaft. Als mir spanische Freunde, die Riders on the storm am Torres del Paine geklettert sind, dann aber berichteten, dass es gar nicht so viel Wind habe, wurde ich neugierig«.

Die Ostwand des Torres del Paine gehört zu den windgeschützteren Ecken des Massivs. Es gibt Tage, an denen es 100 km/h durch die Felsspitzen windet, doch Kletternde bleiben an der Ostwand geschützt. »Das war für mich der Aha-Effekt. Krass. Es gibt Bigwalls in Patagonien, an denen man klettern kann und nicht permanent dem Wind ausgesetzt ist«, berichtet Caro.

Dieser Moment markiert den Startschuss für sie, die Initiative zu ergreifen und dieses Abenteuer ins Leben zu rufen. Wie im Lied Cuatro Vientos zieht auch hier ein Wind durch die Geschichte – nicht als Sturm in der Ostwand, sondern als Metapher für die Abenteuerlust. Vier Alpinistinnen, jede auf ihre Weise, folgen diesem Wind der Neugier – voller Mut, das Unbekannte zu wagen. Der Wind der Abenteuer treibt weiter, und mit ihm die vier Frauen, bereit für das nächste große Ziel.

Caros Blick aus dem Portaledge. Sie würde so ein Abenteuer sofort wieder erleben. | Bild: Amelie Kühne

Über die Autorin: Anna Truntschnig

Anna Truntschnig kommt aus Kärnten und hat das Klettern 2016 für sich entdeckt – seitdem lässt es sie nicht mehr los. Am Alpinismus begeistert sie, dass er so vielseitig ist: Eis, Mixed, Fels – jede Disziplin verlangt etwas anderes, es gibt immer etwas Neues zu lernen und genau das reizt sie. Drei Jahre lang war Anna Teil des Naturfreunde-Alpinkaders mit Abschlussexpedition in Kirgistan. Für Anna vereint Klettern Abenteuerlust, Freude an der Bewegung und Miteinander – denn die schönsten Augenblicke sind für sie jene, die man zusammen erleben darf.

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Credits: Titelbild: Amelie Kühne

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