Peter von Känel und Chrigel Maurer besteigen alle 82 Viertausender in 51 Tagen

Am 11. Juni standen sie mit dem Aletschhorn auf dem ersten, am 30. Juli mit der Jungfrau auf dem letzten 4000er ihrer Liste. Damit benötigten Chrigel Maurer und Peter von Känel nur 51 Tage, um sämtliche 82 Viertausender der Alpen zu Fuss, auf Skiern oder per Gleitschirm zu besteigen.

Als maximalen Zeitrahmen für ihr Mega-Projekt hatte sich das Duo 72 Tage gesteckt. Am Ende konnten Peter von Känel und Chrigel Maurer die Besteigung sämtlicher 82 Viertausender der Alpen deutlich schneller realisieren: Am Dienstag landen sie 51 Tage nach ihrem Takeoff wieder am Ausgangspunkt in Frutigen.

Zu Fuss, auf Skiern oder per Gleitschirm

Für ihr XPeaks-Projekt hatten sich Peter von Känel und Chrigel Maurer vorgängig 10 Regeln auferlegt, welche beispielsweise dessen zeitlichen Rahmen absteckten oder die Art der Fortbewegung definierten. So wollten sie die Gipfel nur zu Fuss, auf Skiern oder per Gleitschirm erklimmen und auf andere Transportmittel wie Seilbahnen oder Fahrräder verzichten. Das Ziel der Beiden: Die Ersten sein, die auf diese Art alle 4000er der Alpen besteigen.

Dass sie den Gleitschirm als zentrales Fortbewegungsmittel wählten, hat nicht nur praktische Gründe: Chrigel Maurer gilt als Koryphäe in dieser Sportart und hat dies mit seinen Siegen an internationalen Wettkämpfen wie dem Red Bull X-Alps schon mehrfach unterstrichen. Ebenso vereint der Bergführer, Alpinist und Aviatik-Ingenieur Peter von Känel als mehrjähriger Gleitschirm-Wettkampfflieger viel Erfahrung auf sich. Die perfekte Kombo, wie sich herausstellen sollte.

Ein letzter Handshake vor dem Auftaktes des XPeak-Projektes in Frutigen. Bild: XPeaks
Ein letzter Handshake vor dem Auftaktes des XPeak-Projektes in Frutigen. Bild: XPeaks

Ein ausführliches Gespräch mit Peter von Känel und Chrigel Maurer über ihr XPeaks-Projekt werden wir zeitnah auf Lacrux veröffentlichen.

Das könnte dich interessieren

+++

Credits: Titelbild XPeaks, Chrigel Maurer, Peter von Känel

Aktuell

Silvan Schüpbach: Neue, wilde Kletterroute im Berner Oberland

Silvan Schüpbach und Janluca Kostner haben „Untergang der Titanen" (8a) in der Nordwand des Gross Wellhorns erstmals vollständig frei geklettert. Die 600-Meter-Route in den Berner Alpen bleibt über 20 Seillängen konstant schwer.

Eneko und Iker Pou: Erste freie Begehung von „Vicios Ocultos“

Eneko und Iker Pou haben "Vicios Ocultos" (7c, 285 m) am Tiro Pedabejo in den Picos de Europa erstmals frei geklettert und zwar ein Jahr nachdem die baskischen Brüder die sechs Seillängen selbst eröffnet hatten.

Scarpa BLACKBIRD: Carbon-Zwischensohle für die kleinsten Leisten

Sechs Jahre hat Scarpa an ihrem neuen Kletterschuh entwickelt. Das Herzstück ist die erste carbonverstärkte Zwischensohle der Italiener – gebaut für Präzision auf kleinsten Tritten, ohne dass der Schuh brutal eng sitzen muss.

Auch Jenya Kazbekova punktet „Dreamcatcher“ (9a) in Squamish – ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter

Nach Camilla Moroni hat auch Jenya Kazbekova die bekannte Sportkletterroute in British Colombia wiederholt. Für die Ukrainerin ist es ebenfalls die erste 9a – und eine ganz besondere Leistung, nachdem sie vor rund einem Jahr Mutter geworden war.

Silvan Schüpbach: Neue, wilde Kletterroute im Berner Oberland

Silvan Schüpbach und Janluca Kostner haben „Untergang der Titanen" (8a) in der Nordwand des Gross Wellhorns erstmals vollständig frei geklettert. Die 600-Meter-Route in den Berner Alpen bleibt über 20 Seillängen konstant schwer.

Eneko und Iker Pou: Erste freie Begehung von „Vicios Ocultos“

Eneko und Iker Pou haben "Vicios Ocultos" (7c, 285 m) am Tiro Pedabejo in den Picos de Europa erstmals frei geklettert und zwar ein Jahr nachdem die baskischen Brüder die sechs Seillängen selbst eröffnet hatten.

Scarpa BLACKBIRD: Carbon-Zwischensohle für die kleinsten Leisten

Sechs Jahre hat Scarpa an ihrem neuen Kletterschuh entwickelt. Das Herzstück ist die erste carbonverstärkte Zwischensohle der Italiener – gebaut für Präzision auf kleinsten Tritten, ohne dass der Schuh brutal eng sitzen muss.