Der russische Profikletterer Vadim Timonov rauscht einmal mehr durch ein Klettergebiet und präsentiert eine eindrückliche Ticklist – und ein Video mit den Begehungen.

Normalerweise berichten wir in den Sommermonaten regelmässig über die Erfolgsmeldungen der Kletterprofis aus dem südafrikanischen Boulderparadies Rocklands. Doch die Welt ist nach wie vor nicht im Normalzustand. Corona hat uns weiterhin fest im Griff. Einen Trip nach Südafrika unternahmen deshalb nur wenige. So Vadim Timonov und seine Entourage.

Vadim Timonov bei der Begehung des 8c-Boulders Petrichor. (Bild: Juliet Leonova)
Vadim Timonov bei der Begehung des 8c-Boulders Petrichor. (Bild: Juliet Leonova)

Knapp ein Monat lang war der starke Russe, seit neuestem mit knallig blauer Haarpracht, im Süden und verbuchte schon am allerersten Tag einen Erfolg. Ihm gelang die Begehung des wohl eindrücklichsten Boulders Südafrikas: The Finnish Line (8c). Am gleichen Tag toppte er übrigens auch noch Strategic Balance (8a) und Moon Shadow (8b), so quasi zur Nachspeise.

Die meisten Boulder kletterte ich in den ersten zwei Wochen, danach war ich komplett hinüber.

Vadim Timonov

Zwölf weitere Klettertage hielt er das Niveau hoch und sammelte fleissig schwierige Boulderperlen. Die Bilanz seines Trips:

  • The Finnish line (8c)
  • Spray of light (8c)
  • Petrichor (8c)
  • Amandla (8b+)
  • Oliphants dawn (8b+)
  • Shaky warrior (8b+)
  • The Guest list (8b, flash)
  • Moon shadow (8b)
  • Monkey business (8b)
  • Gogoan (8b)
  • Strategic balance (8a)
  • Dave tongue degresser (8a)
  • Purple Nipple clan (8a, flash)
  • In between dreams (8a)

Die Mehrheit der Boulder knackte Timonov übrigens während den ersten vierzehn Tage. Danach ging sogar bei ihm langsam aber sicher das Energielevel runter.

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Credits: Titelbild Juliet Leonova

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