»Wir sehen immer nur die erfolgreichen Comeback-Stories« | Interview mit Alma Bestvater

Alma Bestvater hat sich nach über zwölf Jahren aus der internationalen Wettkampfszene verabschiedet. Im Interview spricht die Boulderspezialistin aus Weimar darüber, was ihren Weg in der Szene geprägt hat – und welche Probleme der Sport künftig noch zu lösen hat.

Karriererückblick: von Grindelwald nach Seoul

2012 nimmt Alma Bestvater aus der DAV-Sektion Weimar an ihrer ersten Deutschen Meisterschaft (DM) der Jugend teil. Das Ergebnis kommt für die damals 16-Jährige als Schock: eine völlig überraschende Bronzemedaille und ein Ticket zum Jugend-Europacup wenig später in Grindelwald. Eine gute Platzierung bleibt dort zwar aus, aber Alma hat Wettkampf-Luft geschnuppert und will mehr.

Ab 2013 startet sie bei den Erwachsenen und sammelt in München erste Weltcup-Erfahrungen. Danach geht es Schlag auf Schlag: ein Platz in der Top 10 bei der WM in Paris 2016, Bronze bei der DM Lead 2017. 2018 erfüllt sich Alma schließlich mit Weltcup-Finals in Tokio und Vail einen Kindheitstraum, 2019 gewinnt sie bei der DM Gold im Combined.

Dreimal in ihrer Karriere wird Alma Bestvater Deutsche Meisterin im Bouldern. Dreimal kämpft sie sich aus schweren Verletzungen zurück an die Spitze. Jetzt ist Schluss mit Weltcups, sagt die 29-Jährige – weil sie das so entscheidet und nicht, weil ihr Körper sie dazu zwingt. Mit der WM in Seoul beendet Alma ihre internationale Karriere.

Alma Bestvater im LACRUX-Interview

Wir haben mit Alma über ihre letzten zwölf Jahre in der internationalen Wettkampfszene gesprochen: darüber, wie sich der Sport und seine Anforderungen verändert haben, wie die Gesundheit von Athlet*innen besser geschützt werden kann – und was sie jungen Kletter*innen rät, die ganz oben mitspielen wollen.

Alma, hattest du eine gute Zeit in Seoul?

Auf jeden Fall. Es war schön, für meinen letzten internationalen Wettkampf nochmal so viel Publikum und eine so große Bühne so weit weg von zu Hause zu haben. Klar wäre es toll gewesen, wenn es für das Halbfinale gereicht hätte – viel gefehlt hat nicht. Aber am Ende bin ich mit meiner Leistung zufrieden.

Wie waren die ersten Wochen nach der WM für dich?

Nach Seoul war ich erstmal eine Woche im Urlaub – ganz normal, ganz ohne Klettern. Das habe ich ewig nicht mehr gemacht. Jetzt ist mein Terminkalender witzigerweise sogar voller als während meiner Zeit als aktive Athletin. Nur kann ich jetzt leider nicht mehr ständig die Ausrede nutzen, dass ich ja eigentlich trainieren muss (lacht).

Warum hast du ausgerechnet jetzt den Schlussstrich für internationale Wettkämpfe gezogen?

Schon seit meinem Comeback von meiner letzten Schulterverletzung kam der Gedanke auf, dass ich das nicht für immer machen möchte und kann. Dieses Jahr dachte ich mir, dass die WM ein guter letzter Höhepunkt ist – und den Kreis für mich schließt.

Ich habe das Wettkampf-Thema irgendwie durchgespielt.

Alma Bestvater

Es kam einfach zunehmend das Gefühl auf, dass ich das Thema Wettkämpfe irgendwie durchgespielt habe. Außerdem braucht es im Weltcup einfach diesen Hunger und Ehrgeiz, alles zu geben. Wenn das fehlt, wird es langsam Zeit für etwas Neues.

Im Interview mit dem DAV hast du gesagt: »Es gibt auch viele Dinge, die ich nicht vermissen werde.« Was denn zum Beispiel?

Zum Beispiel dieses ständige latente schlechte Gewissen, wenn man nicht alles dem Sport unterordnet. Nach meinen Verletzungen habe ich versucht, auch mein Leben außerhalb des Kletterns mehr zu genießen. Dadurch hatte ich aber das Gefühl, dass ich mich als aktive Athletin nie auf beide Teile meines Lebens voll konzentrieren konnte. Jetzt freue ich mich zum Beispiel darauf, ohne schlechtes Trainings-Gewissen in den Urlaub fahren zu können.

Ich möchte herausfinden, wie schwer ich am Fels bouldern kann, wenn ich es darauf anlege.

Alma Bestvater
Alma bei einem Trip in die Rocklands, 2022 (Bild: Anja Steinhauser)

Aber auch das Thema Fels ist die letzten Jahre viel zu kurz gekommen. Ich habe noch einige Boulder-Projekte, die ich jetzt unbedingt angehen möchte. Ich würde gerne wissen, wie schwer ich eigentlich bouldern kann, wenn ich es so richtig versuche. Vielleicht gehe ich künftig sogar ab und zu Genussklettern am Seil, auch wenn mein Herz natürlich primär fürs Bouldern schlägt.

Um trotzdem einmal zurückzuschauen: Welche Momente deiner Karriere werden dir am meisten in Erinnerung bleiben?

Ich habe vor allem meinen ersten Jugend-Europacup 2012 in Grindelwald im Gedächtnis. Eine Woche vorher war ich komplett unerwartet bei der Jugend-DM Dritte geworden und hatte mich darüber qualifiziert. Ich kann mich noch an diese Überforderung erinnern. Das war irgendwie weder positiv noch negativ, sondern einfach das Gefühl: Krass, wie ist das passiert? Was mache ich hier? Auf einmal erwarten Leute etwas von dir.

Da war auf einmal der Gedanke: Leute erwarten etwas von dir.

Alma Bestvater

Am längsten werde mich auf jeden Fall an meine Finalteilnahmen in Tokio und Vail 2018 erinnern. Das waren zwei Weltcups direkt hintereinander – diese Zeit habe ich als totales High im Gedächtnis. Als ich im selben Jahr von Weimar nach München gezogen bin, konnte ich dort im Weltcup-Halbfinale vor Heimpublikum klettern. So krass wurde ich noch nie angefeuert.

Karrierehighlight: Alma beim Weltcup-Finale in Vail 2018 (Bild: IFSC/Eddie Fowke)

Du bist seit 2012 bei 77 internationalen und mehr als 40 nationalen Wettkämpfen gestartet. Wie hat sich der Sport in dieser Zeit verändert?

Das Niveau und die Dichte sind krass angestiegen. Ich war damals mit zwölf Jahren relativ alt, als ich angefangen habe. Wer heute in dem Alter startet, schafft es nicht mehr an die Weltspitze. Die Athlet*innen, die jetzt aus der Jugend nachkommen, sind mit ihren 14 Jahren vermutlich so weit wie ich es mit 22 oder 23 war.

Wer heute mit 12 anfängt, schafft es nicht mehr an die Weltspitze.

Alma Bestvater

Die Boulder sind natürlich auch viel komplexer geworden als zu meiner Anfangszeit. Noch ein Grund, warum es wichtig ist früher anzufangen: Gerade diese koordinativen Bewegungen lernt man besser, wenn man noch jünger ist. Das sehe ich auch bei der Leistungs-Jugend des DAV, die ich in München trainiere. Da bringen sich die Kids innerhalb von 10 Minuten gegenseitig einen Rückwärtssalto bei (lacht).

Hättest du dir manchmal mehr klassische »Festhalte-Boulder« statt New School im Weltcup gewünscht?

Ich musste mir diese Koordinations-Boulder schon hart erarbeiten, weil ich eben damit nicht aufgewachsen bin. Dann hatte ich aber auch ein paar Jahre, in denen ich sogar ganz gut in solchen Bewegungen war. Aber ich sage mal so: In einem Oldschool-Powerboulder könnte ich gegen den aktuellen Nachwuchs wahrscheinlich noch ganz gut performen (lacht).

Was glaubst du: In welche Richtung entwickelt sich das Wettkampfklettern in Zukunft?

Wir bewegen uns gerade ein bisschen weg von diesem starken Parkour-Stil, der vor zwei, drei Jahren gefühlt noch stärker dominiert hat – vielleicht auch, weil sich das Publikum wieder mehr klassisches Bouldern wünscht. Ich denke, wir haben da einfach das Maximum erreicht und es läuft jetzt auf einen Mittelweg hinaus. Mein Wunsch wäre vor allem, dass der Routenbau dabei unterstützen kann, die Essstörungen in den Griff zu kriegen. Das ist gerade im Lead nochmal ein Stück relevanter, im Bouldern aber schon auch.

Ich denke, wir haben das Maximum an Parkour erreicht.

Alma Bestvater
Alma Bestvater freut sich über Power-Boulder im Wettkampf (Bild: DAV/Marco Kost)

Das Thema RED-S prägt die aktuelle Diskussion ums Wettkampfklettern enorm. Wie viel Verantwortung sieht du diesbezüglich beim Routenbau – und an anderer Stelle?

Ich glaube, der Routenbau kann helfen, aber letztlich muss es einfach Regeln geben, die schneller greifen, um Athlet*innen zu schützen. Die aktuellen Grenzwerte der IFSC zum BMI sind aus meiner Sicht zu niedrig und die Regeln nicht langfristig genug gedacht. Sie sorgen vielleicht dafür, dass ein Athlet nicht auf der Matte umkippt – nach dem Wettkampf wird dann aber oft weggeschaut.

Die IFSC steht meist im Fokus der Kritik beim Thema RED-S-Prävention. Was tun die nationalen Verbände, um ihre Athlet*innen zu schützen?

Der DAV ist auf jeden Fall stärker dahinter als andere Verbände und hat beispielsweise eine strengere BMI-Grenze als von der IFSC vorgeschrieben. Gerade bei den Messungen geht das Problem aber oft schon los: Wer wird wie und wann gemessen? Wie viele Stunden vor dem Wettkampf wird kontrolliert? Wie wird ausgeschlossen, ob Athlet*innen durch viel Trinken diese Werte beeinflussen?

Wenn der BMI so niedrig ist, wie lange läuft dann eigentlich schon was falsch?

Alma Bestvater

Der BMI ist als Kriterium außerdem nicht ideal, denn es gibt schließlich auch sehr leichte Personen, die trotzdem gesund sind. Vielleicht kann man stattdessen mehr auf auffällige Gewichtsschwankungen eingehen. Letztlich sehe ich das Thema Gewichtsreduktion als eine Art von Doping – und man sollte den Athlet*innen genau wie bei illegalen Substanzen einfach die Entscheidung abnehmen, wie viel von ihrer Gesundheit sie für ihre Karriere opfern.

Was könnte bei dem Thema aus deiner Sicht besser laufen?

Grundsätzlich finde ich viele Regeln gut, aber sie greifen nicht schnell genug: Wenn wir erst reagieren, wenn ein zu niedriger BMI auffällt, läuft vorher schon viel falsch. Ich würde mir wünschen, dass hier schneller gehandelt wird, um die Leute zu schützen, bevor es kritisch wird. Eine Sperrung kommt für viele betroffene Athlet*innen oft schon zu spät.

Kein kurzfristiger Erfolg ist die langfristigen körperlichen und mentalen Folgen einer Essstörung wert.

Alma Bestvater

Neben klaren Regelungen von IFSC und nationalen Verbänden braucht es aber auch mehr Verantwortung im direkten Umfeld. Freund*innen, Familie und Coaches sollten nicht wegsehen, wenn sich ungesunde Verhaltensmuster abzeichnen. Kein kurzfristiger Erfolg ist die langfristigen körperlichen und mentalen Folgen einer Essstörung wert. Gleichzeitig ist die Grenze zwischen gesunder Leistungssteigerung und gesundheitsschädlichem Verhalten extrem schmal – und genau das macht es so schwierig, früh gegenzusteuern.

Über die Gesundheit von Athlet*innen wurde zuletzt auch beim Weltcup in Bern diskutiert. Dort gab es im Herrenfinale einen Boulder, der von einigen Teams als zu riskant kritisiert wurde. Ist der Wettkampfroutenbau gefährlicher geworden?

Auf jeden Fall. Koordinative Bewegungen gibt es schon länger, aber ich habe das Gefühl, sie werden mittlerweile auch immer höher in der Wand verschraubt. Es macht einen großen Unterschied, ob solche Moves einen halben Meter über der Matte stattfinden oder auf 2,50 Meter Höhe. Das Risiko für Verletzungen beim Fallen ist dadurch spürbar gestiegen. Gleichzeitig nehmen auch Schulterverletzungen immer mehr zu – sie sind im Profibereich heute fast das, was früher die typischen Finger- oder Ringbandverletzungen waren.

Schulterverletzungen sind im Profibereich heute das, was früher die Finger- und Ringbandverletzungen waren.

Alma Bestvater

Ich glaube, Klettern und Bouldern unterscheiden sich diesbezüglich einfach stark von den meisten anderen Sportarten. Wir bereiten unseren Körper im Training eben nicht auf eine festgelegte Kür vor, sondern sehen die Route oder den Boulder im Wettkampf zum ersten Mal. Das macht den Impact auf den Körper deutlich weniger vorhersehbar.

Wie groß ist das Thema Verletzungsangst für euch Athlet*innen?

Das wird meist erst dann zum Problem, nachdem man sich zum ersten Mal verletzt hat. Ich habe vor meinen Verletzungen sehr wenig bis gar darüber nachgedacht, ob ich Angst habe oder nicht. Das Gefühl war nicht wirklich da. Sich nach der Verletzung dann in potenziell gefährliche Bewegungen zurück zu arbeiten ist ein langer Weg und kostet sehr viel Zeit, um die Blockade im Kopf zu überwinden. Ein letztes Stückchen Restangst werde ich wahrscheinlich nie mehr los.

Trotzdem hast du dich in deiner Karriere nach drei schweren Verletzungen jedes Mal auf beeindruckende Weise zurück auf Wettkampfbühne gekämpft. Was hat dich in dieser Zeit motiviert?

Gerade nach der zweiten und dritten Verletzung hat mir der Gedanke geholfen, dass ich es ja schonmal geschafft habe. Außerdem wusste ich immer: So möchte ich nicht aufhören. Ich wollte mich meinem Körper nicht geschlagen geben, sondern das selbst entscheiden. Vor allem meine zweite Schulterverletzung war dann ein richtiger Wachrüttler, der mir gezeigt hat: Wenn du so weitermachst, war es das mit dem Klettern auch außerhalb vom Wettkampf.

Ich wusste: Wenn du nochmal Scheiße baust, war es das nicht nur mit dem Wettkampfklettern, sondern mit dem Sport generell.

Alma Bestvater

Daraufhin habe ich deutlich mehr auf meinen Körper gehört und mehr Pausen gemacht. Dieses Jahr habe ich wahrscheinlich halb so viel trainiert wie in den Jahren zuvor – ohne das Gefühl zu haben, schwächer zu werden. Ich musste dahingehend einfach ein bisschen erwachsen werden.

Wie wichtig ist das Thema Regeneration allgemein für euch Athlet*innen? Der Weltcup-Zeitplan war gerade beim Bouldern dieses Jahr extrem straff.

Die Regenerationsphasen zwischen den Wettkämpfen waren dieses Jahr wirklich teilweise zu kurz – nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf. Dazu kommt, dass viele Athlet*innen zu wenig Zeit haben, sich nach Verletzungen vollständig zu erholen. Es sollte weniger um schnelle Comebacks gehen, sondern um sichere, nachhaltige Rückkehrphasen – ohne zusätzlichen Druck durch finanzielle Unsicherheit oder Kaderstatus. Die finanzielle Situation im Wettkampfklettern ist ohnehin schwierig: Viele müssen nebenher arbeiten, was Regeneration und Erholung zusätzlich erschwert.

Welche Weichen könnten im Wettkampfklettern noch gestellt werden, damit die Gesundheit der Sportler*innen an erster Stelle steht?

Ich glaube, das Thema mentale Unterstützung für Leistungssportler*innen ist immer noch ein Tabu-Thema. Es ist zum Beispiel noch kein Standard, dass man wirklich intensiv mit Sportpsycholog*innen zusammenarbeitet. Wir trainieren an sieben Tagen die Woche, aber zum Sportpsychologen geht man dann vielleicht alle drei Monate. Das sollte insgesamt als wichtiger angesehen werden.

Wir sehen immer nur die erfolgreichen Comebacks. Es gibt kein Auffangsystem für alle anderen.

Alma Bestvater

Es gibt außerdem kein wirkliches Auffangsystem für den Fall, dass es mit der Karriere nicht klappt. Gerade jüngere Athlet*innen definieren sich so stark über den Leistungssport. Wenn das dann wegbricht, geht es schnell um die ganze Identität. Es gibt so viele, die irgendwo durch das Raster fallen oder die nie aus der gleichen Verletzung zurückkommen, die man selber hatte. Wir sehen nur die erfolgreichen Comeback-Stories.

Was würdest du jungen Athlet*innen raten, damit sie langfristig fit und motiviert bleiben?

Definiert euch nicht ausschließlich über eure Leistung – ihr seid auch ohne diesen Sport jemand. Das war bei mir selbst ein langer Lernprozess. In manchen Phasen habe ich meinem Training wirklich alles andere untergeordnet und das war zeitweise einfach nicht gesund. Die richtige Balance zu finden ist super schwer, aber unglaublich wichtig.

Definiert euch nicht nur über den Leistungssport. Ihr seid auch ohne diesen Sport jemand.

Alma Bestvater
Alma Bestvater: neues Kapitel nach zwölf Jahren im Leistungssport (Bild: Anja Steinhauser)

Stichwort Balance: Du hast angekündigt, weiterhin bei nationalen und regionalen Wettkämpfen zu starten. Warum?

Mir ist irgendwie wichtig, die Tür zu meinem alten Leben noch einen Spalt weit offen zu lassen, anstatt sie von jetzt auf gleich zuzuschlagen. Es gibt einfach so viel, was ich an Wettkämpfen liebe: auf die Matte zu kommen, Publikum zu haben, nervös zu sein – und auf den Punkt performen zu müssen. Das Gefühl macht sehr viel Bock und auch ein bisschen süchtig.

Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, weiterhin bei den Deutschlandcups der Boulder Bundesliga zu starten. Bei der DM muss ich mich erstmal informieren, wie ich mich dafür qualifiziere, jetzt wo ich nicht mehr im Nationalkader bin (lacht).

Wie geht es für dich beruflich weiter? Bleibst du als studierte Sportwissenschaftlerin dem Klettersport treu?

Auf jeden Fall. Ich bin schon länger in der Sektion München-Oberland als Trainerin involviert und kann mir sehr gut vorstellen, langfristig weiter in diese Richtung zu gehen. Ich bleibe also dem Leistungsklettern treu – nur künftig eben von der anderen Seite.

Alma, wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg!

Das könnte dich interessieren

+++

Credits Titelbild: DAV/Hannes Huch

Aktuell

Fünfte 9a für Eva-Maria Hammelmüller: »Manchmal sind die besten Tage nicht die, die du erwartest«

Die österreichische Lead-Spezialistin Eva-Maria Hammelmüller hat in Col de Castillon ihre fünfte 9a getickt. Ihr Durchstieg von »WRC« (9a) kam dabei mehr als unverhofft – und zeigt, dass Erwartungen beim Klettern nicht immer die wichtigste Rolle spielen.

Besser Seilklettern dank diesen Fingerboard-Übungen

Ein zentraler Faktor für den Erfolg beim Klettern ist die Fingerkraft. Beim Klettern am Seil kommt es zu einer Kombination aus Maximal- und Ausdauerbelastung. Mit den folgenden Übungen am Fingerboard kannst du deine Leistung am Fels verbessern.

Zwischen Lebensphilosophie und Leistungsanspruch | Interview mit Alex Megos

Alexander Megos gehört zu den erfolgreichsten Sportkletterern der Welt. Regelmäßig steht er auf den Bühnen der Weltcups, gleich zweimal vertrat er Deutschland bei Olympia. Letztes Jahr veröffentlichte der 32-jährige Erlanger seine Biografie »Frei am Fels«. Darin spricht er schonungslos offen über Rückschläge, Magersucht und den Weg raus aus dem Leistungsdruck – auch hier im Interview.

Benjamin Vedrines – »K2 Chasing Shadows«

Der Film »K2 Chasing Shadows« ist nach seiner Festival Tour bei Mountains on Stage nun auf YouTube verfügbar. Der Film begleitet den französischen Alpinist Benjamin Védrines dabei, wie er eine neue Bestzeit auf dem zweithöchsten Gipfel der Welt aufstellt und danach als erster Mensch mit einem Gleitschirm vom K2 abhebt.

Fünfte 9a für Eva-Maria Hammelmüller: »Manchmal sind die besten Tage nicht die, die du erwartest«

Die österreichische Lead-Spezialistin Eva-Maria Hammelmüller hat in Col de Castillon ihre fünfte 9a getickt. Ihr Durchstieg von »WRC« (9a) kam dabei mehr als unverhofft – und zeigt, dass Erwartungen beim Klettern nicht immer die wichtigste Rolle spielen.

Besser Seilklettern dank diesen Fingerboard-Übungen

Ein zentraler Faktor für den Erfolg beim Klettern ist die Fingerkraft. Beim Klettern am Seil kommt es zu einer Kombination aus Maximal- und Ausdauerbelastung. Mit den folgenden Übungen am Fingerboard kannst du deine Leistung am Fels verbessern.

Zwischen Lebensphilosophie und Leistungsanspruch | Interview mit Alex Megos

Alexander Megos gehört zu den erfolgreichsten Sportkletterern der Welt. Regelmäßig steht er auf den Bühnen der Weltcups, gleich zweimal vertrat er Deutschland bei Olympia. Letztes Jahr veröffentlichte der 32-jährige Erlanger seine Biografie »Frei am Fels«. Darin spricht er schonungslos offen über Rückschläge, Magersucht und den Weg raus aus dem Leistungsdruck – auch hier im Interview.