Yannick Flohé beginnt seinen Colorado Trip direkt erfolgreich. Am ersten Klettertag des Trips tickt der Boulderprofi aus Essen Daniel Woods Klassiker »Defiying Gravity« (8C) an der Thunder Ridge.
Ein Fünf Sterne Boulder
Die ersten Tage war es wohl viel zu heiß zum Bouldern. Tatsächlich erlebte der Westen der USA dieses Jahr eine sehr frühe, extreme Hitzewelle bei der Temperaturen teils über 30 °C gemeldet wurden. Gemeinsam mit Dan Woods himself und Colin Duffy zog es den Essener am ersten Klettertag zu Woods Klassiker »Defying Gravity«, welchen Flohé sich mit einem »quick ascent« noch am selben Tag abholt. Er beschreibt den Boulder auf Instagram als einen echten Fünf-Sterne Boulder.
»Amazing climb! Steep, powerful, and hard.«
Mit diesen Worten beschrieb Daniel Woods Defying Gravity nach der Erstbegehung im November 2013. Allein der erste Zug in der Crux liegt bei 8B+ und einer schwierigen Sequenz etwa im 8A-Bereich direkt im Anschluss. Der Boulder befindet sich an einem rund 50 Grad überhängenden Block und ist bekannt für ihre extrem komplexen Züge, darunter auch der ikonische Comp-Style Dyno. Colin Duffy, der bei Flohés Begehung dabei war, wiederholte den Boulder im Dezember 2024. Er schrieb danach, dass Defying Gravity absolut seinem Style entsprach.
Flohé goes USA
Da Yannick Flohé noch am Anfang seines USA-Trips ist, können wir uns sicherlich noch auf einige Begehungen des 26-Jährigen freuen. Der Rheinländer begann das Jahr 2026 mit der erfolgreichen Begehung von Excalibur (9b+) in Arco – einem Langzeitprojekt, dass ihn nach einigen Angaben einiges an Blut und Haut gekostet hatte. Im Juli 2025 gelang ihm der härteste Flash aller Zeiten: Er holte sich Foundation’s Edge (8C) in Fionnay im ersten Go ab. Die meisten 8C Flashes gehen zwar inzwischen an Adam Ondra (vier an der Zahl und das in kürzester Zeit), aber den ersten Flash in dieser Schwierigkeit hat sich Flohé abgeholt.
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Credits: Titelbild: Yannick Flohé Instagram

