Zum Abschluss ihres Spanien-Trips hat sich Anak Verhoeven einer besonderer Herausforderung gestellt. Sie klettert Esclatamasters zweimal hintereinander, einmal mit und einmal ohne Kneepad. Und das mit nur einer Stunde Pause dazwischen.

Kneepads sind, insbesondere bei Profis, kaum mehr wegzudenken. Insbesondere in spanischen Sportklettergebieten oder Bouldergebieten wie Hueco ermöglichen die gummierten „Knieschoner“ Kletterzüge, die ohne nur schwer machbar wären oder ermöglichen sogenannte „No-Hand-Rests“. Entsprechend entfacht auch immer wieder die Diskussion, ob die Verwendung eines Kneepads eine Route oder einen Boulder einfacher macht.

Mit oder ohne Kneepad – gleich schwer

Im Falle der stark überhängenden und traversierenden Route Esclatamasters, im spanischen Klettergebiet Perles, macht ein Kneepad keinen Unterschied, wenn es nach Anak Verhoeven geht.

„Es macht keinen Unterschied beim Schwierigkeitsgrad, ob man die Route mit oder ohne Kneepad klettert.“

Anak Verhoeven

Die Begehung der Route ohne Kneepad war dann aber doch der grössere Kampf, weil Anak lediglich eine Stunde Pause machte, bevor sie zum zweiten Mal in die Route Esclatamasters einstieg.

Anak Verhoeven bei der Doppelbegehung von Esclatamasters

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Credits: Titelbild Ramon Pujol

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