Chris Sharma klettert mit Black Pearl seine bislang härteste DWS-Route

Chris Sharma gelingt die Erstbegehung von Black Pearl in Port de Sóller im Norden Mallorcas. Die DWS-Route, die der starke Wahlspanier seit vier Jahren projektierte, sei vermutlich härter als Alasha und Es Pontas. Damit hebt er die Grenzen des Deep Water Soloing einmal mehr auf ein neues Level.

Der amerikanische Kletter-Superstar Chris Sharma klettert auf Mallorca eine neue Kingline: Black Pearl. An den steilen Klippen von Port de Sóller, wo auch seine berühmten Linien Alasha oder Big Fish beheimatet sind, gelingt ihm seine bis Dato schwierigste Deep Water Solo Route. Über vier Jahre hinweg projektierte der 42-Jährige die Linie immer wieder. Am 7. November gelang ihm der Durchstieg von Black Pearl.

Black Pearl: Aktuell schwierigste Deep Water Solo Route

Gegenüber Climbing Magazine bezeichnet Chris Sharma Black Pearl als sehr persönliches Ziel, welches er über die letzten vier Jahre verfolgt habe. «Die Begehung stellt für mich einen Fortschritt im Deep Water Soloing dar.»

Der Kalifornier gibt für seine neue Kingline keine konkrete Bewertung ab. Black Pearl könne jedoch härter sein als Es Pontas und Alasha, wo mit sie nicht nur seine persönlich schwierigste DWS-Route wäre, sondern auch die aktuell härteste der Welt.

Das könnte dich interessieren

+++

Credits: Titelbild Sharma Channel

Aktuell

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

„Drifter’s Escape“: Pietro Vidi gelingt die erste Wiederholung

Der italienische Trad-Profi Pietro Vidi hat sich die erste Wiederholung von „Drifter's Escape" (9a+, 5.15a) gesichert. Am 13. Oktober gelang ihm Connor Hersons Trad-Route am Stawamus Chief in Squamish. Sie gilt als eine der schwersten Risslinien der Welt.

„DüDaDo im Nirgendwo“ (8a+) – Neue Alpine Mehrseillänge von Schild & Bacchetto

Jonas Schild und Anja Bacchetto haben am Scheideggwetterhorn eine neue alpine Mehrseillängenroute eröffnet. „DüDaDo im Nirgendwo" (8a+) führt in neun Seillängen über den Epp-Pfeiler. Im September gelang Schild die freie Begehung.

Weltcup-Saisonabschluss in Chile: Garnbret und Utelli gewinnen im Lead, Doppelgold für China im Speed

Beim Weltcup in Santiago de Chile holten die Chinas Zhao Yicheng und Lijuan Deng Gold im Speed. Das letzte Set Lead-Goldmedaillen an Janja Garnbret und an den Überraschungssieger der Herren, den Schweizer Jonas Utelli. Alle Ergebnisse vom Wochenende sowie das finale Gesamtranking im Überblick.

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

„Drifter’s Escape“: Pietro Vidi gelingt die erste Wiederholung

Der italienische Trad-Profi Pietro Vidi hat sich die erste Wiederholung von „Drifter's Escape" (9a+, 5.15a) gesichert. Am 13. Oktober gelang ihm Connor Hersons Trad-Route am Stawamus Chief in Squamish. Sie gilt als eine der schwersten Risslinien der Welt.

„DüDaDo im Nirgendwo“ (8a+) – Neue Alpine Mehrseillänge von Schild & Bacchetto

Jonas Schild und Anja Bacchetto haben am Scheideggwetterhorn eine neue alpine Mehrseillängenroute eröffnet. „DüDaDo im Nirgendwo" (8a+) führt in neun Seillängen über den Epp-Pfeiler. Im September gelang Schild die freie Begehung.