Dem Schweizer Nachwuchskletterer Philipp Geissenhoff gelingt die Rotpunktbegehung der Route Im Reich des Shogung (9a).

Bis jetzt waren an der 9a-Route Im Reich des Shogun im Basler Jura erst die Klettergrössen Eric Talmadge, Adam Ondra und Alex Megos erfolgreich. Die Geschichte der Route reicht weit in die Vergangenheit zurück, in die späten Achtzigerjahre um genauer zu sein.

1987 richtete Eric Talmadge die Route ein. Ganze 13 Jahre hat es gedauert, bis Eric dem Shogung die erste freie Begehung abringen konnte. 2001 war die Linie noch eine der wenigen 9a’s, die es gab und so wurde hinter vorgehaltener Hand auch als 9a+ gehandelt.

Erste Wiederholung 2005

Weitere acht Jahre dauerte es, bis die Route vom damals 16-jährigen Adam Ondra innerhalb dreier Tage wiederholt wurde. Sein Fazit: Im Reich des Shogun ist eine harte 9a. Wieder vergingen acht Jahre, bis eine weitere Klettergrösse, der deutsche Kletterer Alexander Megos, Hand an der Route anlegte. Innerhalb nur eines Tages und bei leichtem Regen, kletterte er die Route rotpunkt.

Philipp Geissenhoff projektierte Shogun bereits im Jahr 2019

Route vor der Haustüre Geissenhoffs

Im Reich des Shogun befindet sich in einem der beliebtesten Gebiete des Basler Juras, unweit der Ortschaft Dornach. Dem Ort, in dem Philipp Geissenhoff aufgewachsen ist. Nicht von ungefähr hat sich Philipp vor einigen Jahren in die Route verbissen.

Vor fast genau zwei Jahren wurde Philipp beim Projektieren in Shogun durch Actiontalk TV begleitet. Seither liess er nicht mehr locker. Mit Erfolg. Vor wenigen Tagen gelang dem Basler die vierte Begehung der Route.

Die Begehung ist ein Meilenstein meiner Kletterkarriere.

Philipp Geissenhoff

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Titelbild Vladek Zumr

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