Schon wieder Speedrekord an der Nose: Alex Honnold und Tommy Caldwell

Die beiden Amerikaner Alex Honnold und Tommy Caldwell stellen einen neuen Speedrekord an der Nose auf. Sie begehen die rund 1000 Meter hohe Granitwand im Yosemite Valley in lediglich 2 Stunden, 10 Minuten und 15 Sekunden.

Noch vor einem Monat publizierten wir ein Timelaps-Video über den Speedrekord vom Herbst 2017 durch Brad Gobright und Jim Reynolds. Im Newsbeitrag stellten wir uns die Frage, wann die Zeit von Brad und Jim unterboten werden wird.

Ein Rekord jagd den anderen

Die Frage haben heute Alex Honnold und Tommy Caldwell beantwortet. Die beiden unterboten die Zeit von Brad und Jim um neun Minuten und stellten mit 2 Stunden, 10 Minuten und 15 Sekunden einen neuen Speedrekord auf. Alex Honnold war in Vergangenheit bereits einmal Halter des Speedrekord-Titels. Im Jahr 2012 beging er zusammen mit Hans Florine die Wand in 2 Stunden, 23 Minuten und 46 Sekunden. Damals glaubten viele, der Rekord werde nicht mehr unterboten. Das war fünf Jahre auch der Fall, bis Brad Gobright und Jim Reynolds die Messlatte weiter verschoben. Mit dem gestrigen Rekord durch Alex und Tommy stellt sich nun wohl eher die Frage: Wann klettert ein Duo die Wand in weniger als zwei Stunden?

Tommy Caldwell und Alex Honnold bei einem früheren Speedrekord an der Nose

Ein Beitrag geteilt von REEL ROCK (@reelrock) am

El Capitan im Alleingang geklettert

Einen Rekord der anderen Sorte stellte der Engländer Pete Whittaker im November 2016 auf. Er kletterte die Nose im Alleingang in weniger als 24 Stunden. Aufgrund der Klettertechnik, die beim Alleingang nötig war, kletterte Pete die Wand quasi dreimal innerhalb eines Tages.

—

Credits: Titelbild Sam Crossley

Aktuell

So viele wie noch nie: Alpenverein zeichnet neun Hütten mit Umweltgütesiegel aus

Der Österreichische Alpenverein hat am 17. Oktober neun seiner Hütten mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet – so viele wie noch nie in einem Jahr. Bis 2033 soll mindestens jede zweite bewirtschaftete ÖAV-Hütte das Siegel tragen.

Deutsche Meisterschaft Lead dieses Wochenende: Wer holt sich die Titel?

Am Wochenende geht es für Deutschlands beste Leadkletterinnen und -kletterer in Darmstadt um die nationalen Titel. Auch die beiden Gewinner vom Vorjahr, Anna Apel und Yannick Nagel, sind gemeldet. Alle Infos zum Starterfeld, Zeitplan und Livestream der DM Lead 2026.

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

„Drifter’s Escape“: Pietro Vidi gelingt die erste Wiederholung

Der italienische Trad-Profi Pietro Vidi hat sich die erste Wiederholung von „Drifter's Escape" (9a+, 5.15a) gesichert. Am 13. Oktober gelang ihm Connor Hersons Trad-Route am Stawamus Chief in Squamish. Sie gilt als eine der schwersten Risslinien der Welt.

So viele wie noch nie: Alpenverein zeichnet neun Hütten mit Umweltgütesiegel aus

Der Österreichische Alpenverein hat am 17. Oktober neun seiner Hütten mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet – so viele wie noch nie in einem Jahr. Bis 2033 soll mindestens jede zweite bewirtschaftete ÖAV-Hütte das Siegel tragen.

Deutsche Meisterschaft Lead dieses Wochenende: Wer holt sich die Titel?

Am Wochenende geht es für Deutschlands beste Leadkletterinnen und -kletterer in Darmstadt um die nationalen Titel. Auch die beiden Gewinner vom Vorjahr, Anna Apel und Yannick Nagel, sind gemeldet. Alle Infos zum Starterfeld, Zeitplan und Livestream der DM Lead 2026.

Nach tödlichem Lawinenunglück im Großarltal: Ermittlungen gegen ÖAV-Bergführerin eingestellt

Im Januar 2026 starben vier Teilnehmende einer Ausbildungsgruppe des Österreichischen Alpenvereins bei einem Lawinenunglück im Großarltal. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelte daraufhin gegen die Gruppenleiterin, hat das Verfahren aber nun eingestellt. Der Alpenverein solidarisiert sich mit seiner Berg- und Skiführerin.

3 Kommentare

    • Richtig, die Route, die Pete Rope solo kletterte heisst Freerider und ist ebenfalls am El Capitan. Es ist übrigens die gleiche Route, die Alex Honnold vor einem Jahr Free solo kletterte.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein