Am 11. August 2019, kurz nach 10.00 Uhr, ereignete sich ein Bergunfall auf dem Obergabelhorn. Ein Bergsteiger verlor dabei sein Leben.

Eine Gruppe von drei deutschen Bergsteigern bestieg das Obergabelhorn (4064 m.ü.M). Auf dem Nordostgrat, in einer Höhe von etwa 4000 Metern, fiel ein Gruppenmitglied aus einem zurzeit unbekannten Grund etwa 400 Meter in die Tiefe. Die Gruppe war zum Unfallzeitpunkt nicht angeseilt.

Das Rettungsteam der Air-Zermatt konnte vor Ort nur noch den Tod des 34-jährigen Opfers feststellen. Die Kantonspolizei Wallis sowie die Air-Zermatt waren im Einsatz.

Bild: Kantonspolizei Wallis

Auch im Combins-Massiv starben zwei Alpinisten

Zwei Bergsteiger, ein 38-jähriger italienischer Reiseleiter und sein Gast, verließen die Valsorey-Hütte (3030 m.ü.M) am frühen Morgen des 10. Augusts. Auf dem Weg zum Meitinpass (3610 m.ü.M.) wurden sie von einem Steinschlag überrascht.

Nach der Alarmierung durch den Bergführer, konnten die Rettungskräfte des FXB Rescue House, die sich trotz der schwierigen Wetterbedingungen auf die Umfallstelle begaben, nur den Tod des Gastes feststellen. Der schwer verletzte Bergführer wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Sion überflogen, wo er kurz darauf verstarb.

Das zweite Opfer ist ebenfalls ein italienischer Staatsbürger. Die formelle Identifizierung ist im Gange.

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Credits: Meldung und Bildmaterial der Kantonspolizei Wallis

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