Das effiziente Zwiebelprinzip ist im Bergsport etabliert wie in kaum einer anderen sportlichen Aktivität. Doch auch die geschickteste Kombination mehrerer Schichten hat ihre Schwächen. Beim schweisstreibenden Aufstieg kreiert die Hardshell-Jacke einen Hitzestau und die luftige Fleece-Jacke hält weder Wind und Niederschlag stand. Die Lösung: Eine Hybrid-Jacke.

Ein Beitrag von Fabian Reichle von Bächli Bergsport

Das Beste aus verschiedenen Welten kombinieren, das ist die Aufgabe einer Hybrid-Jacke. Wobei sich der Begriff Hybrid durch die Kombination verschiedener Materialien definiert. Dabei orientieren sich entsprechende Modelle in erster Linie an der klassischen Softshell-Jacke – sie bieten demnach primär einen atmungsaktiven Wetterschutz. Elementar sind jedoch auch Isolationseigenschaften, um Wärme zu speichern. Dabei kommt eine Isolationsjacke zwar nicht an die fokussierten Eigenschaften einer Isolations-, Hardshell- oder Midlayer-Jacke ran, aber sie bietet einen idealen Kompromiss, um bei wechselnden Witterungsbedingungen Schutz und Komfort zu bieten und nicht zuletzt Material im Rucksack zu sparen.

Idealer Kompromiss bei wechselnden Witterungsverhältnissen: Hybrid-Jacken. Bild: Bächli Bergsport
Idealer Kompromiss bei wechselnden Witterungsverhältnissen: Hybrid-Jacken. Bild: Bächli Bergsport

Performance vs Gewicht

Hybridjacken werden je nach Hersteller anders ausgelegt, zwei Beispiele dafür sind die Eisfeld Hybrid Hooded Jacket von Mammut und das Modell L.I.M. Alpha Hood von Haglöfs. Erstere ist wasserdicht, letztere wasserabweisend. Während Mammut auf Perfomance in garstigem Wetter setzt, besticht Haglöfs durch minimales Gewicht und Packmass. Man sieht, Hybridjacke ist nicht gleich Hybridjacke.

«Das Bodymapping-Prinzip bedeutet, dass jede Körperstelle genau den Schutz bekommt, der nötig ist.»

Qualität ist King

Was die beiden genannten Modelle jedoch beide Inne haben: Es werden nur die besten Materialien verwendet – vom Gore-Tex-Membran bis zur Primaloft-Isolation wird konsequent auf bekannte Qualität gesetzt. Die unterschiedlichen Elemente werden übrigens nach dem Bodymapping-Prinzip eingesetzt: Das bedeutet, dass jede Körperstelle genau den Schutz bekommt, der nötig ist.

Zwei Hybridjacken, zwei Ansätze

Wer für die kommende Skitourensaison eine praktische Alternative zum erwähnten Zwiebelprinzip sucht und vor allem im Frühwinter bei milden Temperaturen oft die Schichten wechselt, ist mit einer Hybridjacke gut beraten. Die beiden beleuchteten Modelle gibt es bei Bächli Bergsport: Die Mammut Eisfeld Hybrid Hooded Jacket für Herren und die Haglöfs L.I.M. Alpha Hood für Damen.

Mammut Eisfeld Hybrid Hooded Jacket

Mammut Eisfeld Hybrid Hooded Jacket
  • Wasserdicht, abriebfest
  • Hoher Stretch
  • Helmkompatible Kapuze mit hohem Kragen
  • 2 klettergurtkompatible Reissverschlusstaschen
  • 1 Reissverschlusstasche innen
  • 1 Einschubtasche innen
  • PFC-frei

Haglöfs L.I.M. Alpha Hood

  • Atmungsaktiv, isolierend, wind- und wasserabweisend
  • Stretch
  • Eng anliegende Kapuze
  • 2 Reissverschlusstaschen
  • Elastische Abschlüsse an Ärmeln und Saum
  • Reflektierende Elemente
  • PFC-freie DWR-Behandlung

Über Bächli Bergsport

Bächli Bergsport ist das führende Schweizer Fachgeschäft für Klettern, Bergsteigen, Expeditionen, Wandern, Skitouren und Schneeschuhlaufen. An derzeit 11 Standorten in der Schweiz bietet Bächli Bergsport seiner Kundschaft fachkundige Beratung und hochstehenden Service. LACRUX publiziert in Zusammenarbeit mit Bächli Bergsport Beiträge zu den Themen Klettern und Bouldern.

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Credits: Titelbild: Bächli Bergsport

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