Im Nordwesten Tschechiens tauscht Adam Ondra für einmal höchste Schwierigkeitsgrade gegen verwegene Kletterei mit langen Runouts und strenger Ethik. Zusammen mit der Sandsteinlegende Tomáš «Tomajda» Sobotka gelingt ihm die Ground-up Erstbegehung von Falling into Presence (8b).

Im Nordwesten Tschechiens, nahe der deutschen Grenze, befindet sich eine märchenhafte Landschaft mit endlosen Sandsteintürmen und -wänden. Das Klettern hier ist so speziell wie die lokale Kletterszene und ihre strikte Ethik. Neue Routen werden von unten eröffnet, weite Abstände zwischen den Sicherungen gehören dazu. Ein Meister dieser Disziplin ist Tomáš «Tomajda» Sobotka, mit dem sich Adam Ondra zusammentut, um eine neue Route zu eröffnen, respektive ein altes ungelöstes Projekt zu vollenden. Das Resultat ihrer Anstrengungen ist Falling into Presence (8b), eine kühne Linie mit einem schwierigen Boulderproblem weit über dem letzten Haken.

«Das ist echtes Onsight-Klettern. Man begibt sich in unbekanntes Terrain, ohne zu wissen, ob es klappen wird oder nicht. Das ist für mich die höchste Kunst des Kletterns.

Adam Ondra

Falling into Presence (8b): Adam Ondra mit kühner Ground-up Erstbegehung

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Credits: Titelbild AO Production s.r.o.

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