Chronologie eines Abenteuers im wilden Atlasgebirge

Iker Pou erschliesst im Atlasgebirge eine neue Mehrseillängenroute: Bihotz Handi (320m, 7c). Die ersten vier Seillängen in der Südwestwand des Jebel Oujdad eröffnete er im Rope-Solo, den zweiten Teil zusammen mit Iñaki Marco.

In der Südwestwand des Jebel Oujdad unweit der marokkanischen Stadt Taghia, wo die Pou-Brüder bereits vor gut sechs Jahren zwei schwierige Mehrseillängenrouten eröffnet hatten, gelingt Iker Pou mit Bihotz Handi (320m, 7c) eine weitere anspruchsvolle Tour.

Die ersten vier Seillängen eröffnete Iker Pou im Alleingang, für den Rest der Tour band er sich mit Iñaki Marco ins Seil ein. Insgesamt arbeiteten die beiden vier Tage an ihrer Neutour, die sie Carlos Doval widmeten.

Eindrücke aus dem Atlasgebirge

Grosse Alleingänge, weite Stürze

Nach seinem Abenteuer mit Iñaki Marco widmete sich Iker Pou dem Rope-Solo-Klettern. Zuerst wiederholte er die 800-Meter Linie Babel (7c+), eine anspruchsvolle und exponierte Route der Franzosen Arnaud Petit, Stef Bodet, Fred Gentet und Nicolas Kalisz.

Nachdem er 12 Stunden nonstop durchgeklettert war, biwakierte Iker Pou auf einem schmalen Vorsprung in der Wandmitte. Die Wiederholung der Route dauerte noch zwei weitere Tage. Zwei weite Stürze erschreckten den Spanier zwar bis aufs Mark, gingen glücklicherweise jedoch glimpflich aus.

Wenig später kletterte Iker Pou – ebenfalls im Alleingang – A little Less Conversation (300m, 7c+) sowie zusammen mit Iñaki Marco Fata Morgana (500m, 7c) und Fat Guides (250m, 7b+).

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Credits: Titelbild: Iker Pou

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