Nach fünf intensiven Wochen haben die Gebrüder Pou und Kico Cerdá den Gipfel der Peña Santa de Castilla erreicht und damit die stark überhängende Mehrseillängenroute Rayu eröffnet und auch rotpunkt geklettert. Im Anschluss des Artikels gibt es erste Eindrücke aus der Route in Form eines Videos.

An vielen Wänden Europas, häufig auch in der Schweiz, waren die zwei Basken bereits unterwegs und kletterten schwere Touren. In ihrer Heimat eröffneten sie zahlreiche Touren, darunter die Route Orbayu im Nationalpark Picos de Europa.

Grosses Engagement für Neutour Rayu

Der jüngste Beitrag von Iker und Eneko an die Klettercommunity ist ein weiteres Mehrseillängen-Testpiece, ebenfalls an den Picos de Europa, an dem sich zukünftig sicherlich einige starke Kletterinnen und Kletterer die Zähne ausbeissen werden.

Die Route ist 600 Meter lang, stark überhängend und in ihrer Schlüssellänge mit 8c bewertet. Eingerichtet wurde die Route von unten innerhalb von fünf Wochen.

Fixe Sicherungspunkte sind rar, was das Legen von Friends und Nuts unabdingbar macht. Auch in der 8c-Länge.

Iker Pour über Rayu
Abgefahrene Felsstrukturen in der Route Rayu. (Bild Gebrüder Pou)

Die Rotpunktbegehung der langen und anspruchsvollen Route gelang ihnen an einem Tag innerhalb von lediglich zwölfeinhalb Stunden.

Die Gebrüder Pou bei der Begehung von Rayu

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