Jimmy Webb und seine Freunde wollten fünf Wochen in Fontainebleau bouldern. Das Wetter machte ihnen aber einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück gibt es die Sonnenstube der Schweiz, das Tessin, mit seinen Traumlinien. Im Bouldergebiet Cresciano angekommen gelang Jimmy in wenigen Sessions die Begehung des wohl bekanntesten Boulders: Dreamtime (8c).

Während 13 Tagen in Fontainebleau konnten Jimmy Webb und seine Freunde lediglich an dreien Tagen bouldern. So stellt man sich einen gelungenen Klettertrip natürlich nicht vor. Trotz der begrenzten Kletterzeit gelang James die Begehung einer Sitzstartvariante eines bestehenden Boulders, PH12, die ihn ziemlich begeistert: “Even with all the days of rain we’ve had, just one good moment on this stone makes it all worth it.” Die neue Variante macht aus der Linie ungefähr eine 8b.

Plan B – Trip ins Boulderparadies Cresciano

Auch wenn PH12 Jimmy Webb zum schwärmen brachte, ging ihm das Wetter zu sehr auf den Drücker. Vor wenigen Tagen flüchtete der Amerikaner in die Schweizer Sonnenstube, um sich dem wohl bekanntesten Boulder in Cresciano anzunehmen: Dreamtime (8c). Mit der von Fred Nicole erstbegangenen Traumlinie hatte James noch eine offene Rechnung. “4 years ago I spent countless days trying this thing and was never able to put it to rest. It was a massive mental and physical battle for me and it killed me to not be able to complete it.”

Grosse Lob von Jimmy Webb an den Boulderpionier Fred Nicole

Offenbar war es eine gute Entscheidung dieses Projekt vier Jahre später wieder aufzunehmen, denn ihm gelang die Begehung am ersten Tag seines jetzigen Aufenthaltes. Entsprechend gross war die Freude: “Words can’t really describe the feeling of topping out something on your life list and I had to sit there for a while and reflect on what this single rock meant to me. Massive thanks to Fred Nicole for pioneering such an incredible boulder so that I can enjoy it almost 18 years later.”

Credits: Bild Kevin Takashi Smith

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