Einmal mehr wagte sich jemand an das Testpiece von Beat Kammerlander am Voralpsee, Speed (8c+/9a). Der Österreicher Alex Luger kletterte vor wenigen Tagen den Ausdauerhammer oberhalb von Grabs im Kanton St. Gallen.

Bekanntheit erlangte das Sportklettergebiet Voralpsee in den 90er-Jahren, als Beat Kammerlander Routen wie Speed (8c+/9a) und Missing Link (9a) erstbeging. Was die Bewertung von Speed anbelangt, so scheiden sich die Geister. Cédric Lachat kletterte Speed im Jahr 2011 und verlängerte die Route um 5 Klettermeter. Insgesamt ergibt sich gemäss Cédric Lachat damit eine 9a, da bereits die von Beat Kammerlander eröffnete Linie eine brettharte 8c+ sei und in anderen Gebiete locker mit 9a bewertet würde. Der Amerikaner Jonathan Siegrist, der Speed im Jahr 2014 kletterte, bestätigt den Grad von 9a für die von Cédric Lachat gekletterte Verlängerung von Speed. Anderer Meinung sind da offenbar Dani Benz und Nico Favresse, wie Marcel Dettling in einem Beitrag schreibt.

Aber eigentlich möchten wir hier den Durchstieg von Alex Luger würdigen und uns nicht in eine Diskussion um Schwierigkeitsgrade verwickeln. Chapeau, Alex!

Jonathan Siegrist in Speed am Voralpsee


Credits: Bild Alex Luger

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