Elnaz Rekabi kletterte an den Asian Championships in Seoul 2022 ohne Kopftuch und sorgte damit für Aufsehen. Die Aktion wurde als Solidaritätsbekundung gegenüber den Vorgängen in ihrem Land gewertet. Jetzt fehlt jede Spur von Rekabi.

Gestern sorgte die iranische Sportkletterin Elnaz Rekabi für internationale Schlagzeilen. Die 33-Jährige trat am Sonntag ohne Hijab an, der traditionellen Kopfbedeckung, die gemäss iranischem Gesetz von Frauen in der Öffentlichkeit getragen werden müssen.

Elnaz Rekabi klettert ohne Kopftuch an den Asian Championships in Seoul

Wie das britische Nachrichtenportal BBC nun berichtet, konnten Freunde von Rekabi seit Sonntagabend nicht mehr mit ihr in Kontakt treten. Offenbar wurden der jungen Iranerin das Mobiltelefon sowie der Pass bereits in Seoul abgenommen.

Offenbar wurde sie unter einem Vorwand in die iranische Botschaft in Seoul überführt. Nun droht Rekabi gemäss weiteren Quellen eine Inhaftierung im berüchtigten Evin-Gefängnis, in dem seit Jahren dem iranischen Staat missliebige Personen eingesperrt werden.

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Credits: Titelbild IFSC

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