Die beiden Deutschen Wettkampf-Athleten Jan Hojer und Yannick Flohé kletterten die 9a-Route Working Class innerhalb eines einzigen Tages. Beide werten die Route auf 8c+ ab.

Auf dem Weg zum Training mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Nationalmannschaft machten Jan Hojer und Yannick Flohé einen kurzen Stopp am Nördlichen Kleinziegenfelder Tal, um kurzen Prozess mit einer Route des Altmeisters Markus Bock zu machen.

Gesagt, getan. Innerhalb kürzester Zeit entschlüsselten die beiden die wichtigsten Stellen der Route und begannen mit ernsthaften Versuchen.

Beide steigen Route bis Tagesende durch

Jan erreichte den Umlenker der Route Working Class bereits bei seine ersten richtigen Versuch und Yannick doppelte kurz später gleich nach. Beide sind sich bewusst, dass sie aufgrund ihres intensiven Trainings momentan sehr fit sind. Trotzdem schlagen die beiden eine Abwertung der Route auf 8c+ vor.

Wir würden natürlich gerne behaupten, eine 9a innerhalb nur eines Tages zu punkten, doch wir denken, dass 8c+ eher angebracht ist.

Jan Hojer

Ob die Schwierigkeit der Route nun bei 8c+ oder 9a liegt, die Leistung der beiden ist beeindruckend. Wir sind gespannt auf deren Leistung am ersten IFSC-Weltcup der Saison in Meiringen vom 16./17. April 2021.

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Credits: Titelbild Jan Hojer