Unterstützung für Kletterrouten am Felsenauviadukt in Bern

Schon diesen Sommer soll an zwei Brückenpfeilern des Felsenauviadukts in Bern geklettert werden können. Geplant sind 8 bis 16 Kletterrouten. Noch nicht komplett finanziert sind die dafür notwendigen rund 2000 Klettergriffe, 5000 Betonschrauben und 200 Bohrhaken. Interessierte können das Projekt noch bis am 5. Mai via Crowdfunding unterstützen.

Seit drei Jahren arbeitet der SAC Bern an dem Projekt Klettern am Felsenauviadukt. An der Innenseite der 45 hohen Brückenpfeiler sollen 8 bis 16 Kletterrouten im Schwierigkeitsgrad 5a bis 7a entstehen. Das Projekt ist mittlerweile weit fortgeschritten und soll noch diesen Sommer Realität werden.

Noch nicht komplett gesichert ist die Finanzierung des Routenbau-Materials, sprich Klettergriffe, Bohrhaken und Betonschrauben. Deshalb hat der SAC Bern ein Crowdfunding ins Leben gerufen.

Nachhaltiges Bewegungsangebot und Begegnungsort

Die Frage, warum man dieses Projekt denn unterstützen soll, beantworten die Verantwortlichen wie folgt: «Das Projekt Brückenklettern am Felsenauviadukt soll nicht nur Kletterrouten schaffen, sondern auch eine einzigartige Verbindung zwischen Stadt und Natur ermöglichen. Die attraktive Lage nahe der Stadt und direkt am Ufer der Aare macht diesen Standort besonders.»

Es soll nicht nur ein neues sowie nachhaltiges Bewegungsangebot für Kletterbegeisterte aller Altersgruppen geschaffen werden, sondern auch ein neuer Ort der Gemeinschaft.

SAC Sektion Bern

Sicherheit ist gewährleistet

Die Kletterrouten sind für geübte Kletterinnen und Kletterer in den Schwierigkeitsgraden 5a bis 7a vorgesehen. Die Sektion Bern des SAC ist für den Betrieb und Unterhalt der Kletterrouten zuständig. Es liegt ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Benutzung der Anlage vor. Diese erfolgt – wie bei jeder öffentlichen Sportanlage – auf eigene Gefahr.

Die Pfeiler des Autobahnviadukts in der Felsenau erfüllen die Kletteranforderungen sehr gut. «Der Standort ist durch die stadtnahe Lage direkt neben der Aare sehr attraktiv», lässt sich Sophie Bigler, Projektleiterin Sektion Bern des SAC in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit der Direktion für Bildung, Soziales und Sport zitieren.

«Draussen zu klettern ist oft mit langer Anreise verbunden. Wir freuen uns sehr, dass das urbane Projekt realisiert und damit einem langjährigen Bedürfnis von Berner Kletterinnen und Kletterer entsprochen werden kann.»

Sophie Bigler, Projektleiterin Sektion Bern des SAC

Die Vorabklärungen für die Kletterwände am Viadukt konnten 2020 mit einem positiven Grundsatzentscheid von Seiten des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) als Grundeigentümerin sowie des Bundesamtes für Kultur als Ansprechpartnerin in Bezug auf den Denkmalschutz abgeschlossen werden. Im Februar 2023 wurde das Baugesuch eingereicht. Seit dem 21. August 2023 liegt die rechtskräftige Baubewilligung vor.

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Credits: Titelbild SAC Sektion Bern

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