Neuschnee in den Alpen: Worauf es zu achten gilt

In einigen Regionen sind die langersehnten Flocken bereits gefallen, am Wochenende stehen weitere Schneefälle bevor. Die Wetterlage aus Wind, schwankenden Temperaturbereichen und je nach Region reichlich Neuschnee verspricht ein erhöhtes Gefahrenpotential.

Vor dem Hintergrund der bislang schneearmen Skisaison und der damit verbundenen Sehnsucht nach Schneetagen, rät der Verband Deutscher Berg-und Skiführer e.V. (VDBS) zur Zurückhaltung. Lawinenlageberichte und Wetterdienste sollten unbedingt konsultiert werden. Wer sein Wissen vorgängig auffrischen möchte, findet bei Safety Academy Lab Snow, der digitalen Wissensplattform von Ortovox, umfangreiche und frei zugängliche Inhalte rund um das Thema Lawinenkunde.

Aus der Ortovox Safety Academy : Lawinen-bildende Faktoren

Schneelage wie im November

«Wir haben es mit einer Schneedecke zu tun, die üblicherweise im November zu erwarten wäre», erklärt Michael Schott, Mitglied im Vorstand des VDBS. «Viele Bereiche sind schneefrei oder nur mit sehr wenig Schnee bedeckt.

Die erwarteten Neuschneefälle können den bislang fehlenden Schnee nicht gänzlich ersetzen und überdecken Hindernisse wie Steine, Zäune oder Büsche nur unzureichend. Sie sind schwer zu erkennen, können aber trotzdem noch zu schweren Stürzen führen.»

Die Wetterlage aus Wind, schwankenden Temperaturbereichen und je nach Region reichlich Neuschnee verspricht ein erhöhtes Gefahrenpotential. Bild: Ortovox
Die Wetterlage aus Wind, schwankenden Temperaturbereichen und je nach Region reichlich Neuschnee verspricht ein erhöhtes Gefahrenpotential. Bild: Ortovox

Fragwürdiger Schneedeckenaufbau

Dort, wo eine geschlossene Schneedecke liegt, ist ihr Aufbau oft instabil. In mittleren Höhenlagen hat sich oft eine Harschkruste gebildet, die eine gefährliche Unterlage für den Neuschnee darstellt und Lawinen begünstigen kann.

Schwacher Schneedeckenaufbau in Hochlagen: Überschneite Gefahrenstellen sind nur schwer erkennbar. Bild: Ortovox
Schwacher Schneedeckenaufbau in Hochlagen: Überschneite Gefahrenstellen sind nur schwer erkennbar. Bild: Ortovox

In Hochlagen ist der Schneedeckenaufbau ebenfalls oft schwach, durch die insgesamt niedrige Schneehöhe können in normalen Wintern tief eingeschneite Schwachschichten an zahlreichen Stellen von Wintersportlern gestört werden. Diese Gefahrenstellen werden durch den erwarteten Neuschnee überschneit und sind somit nur schwer erkennbar.

Ortovox-safety-lab
Das eigene Wissen regelmässig aufzufrischen, lohnt sich in der Praxis, sowohl auch in der Theorie. Mit Safety Academy Lab Snow bietet Ortovox eine umfangreiche digitale Wissensplattform für Lawinensicherheit. Bild: Ortovox

Eigenes Wissen auffrischen: on- und offline

Wer sein Wissen auffrischen möchte, erhält mit dem Ortovox Safety Academy Lab Snow ein geballtes Informationspaket. Die digitale Wissensplattform bietet hochwertige Inhalte rund um das Thema Lawinenkunde, die in Zusammenarbeit mit dem VDBS sowie Sicherheits- und Erste-Hilfe-Expertinnen komplett überarbeitet wurden. Die Inhalte sind emotional und anschaulich gestaltet: übersichtlich, ansprechend animiert und auch auf dem Smartphone einfach zu navigieren.

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Credits: Titelbild Ortovox, Text Pressemitteilung Ortovox

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