Christoph Klein tödlich verunglückt | Spendenaufruf

Der Kletterer, Theologe und Filmemacher Christoph Klein ist beim Bergsteigen in Patagonien tödlich verunglückt. Hohen Bergungskosten sowie weitere Verpflichtungen aus einem Projekt des 48-Jährigen belasten seine Familie existenziell. Um eine finanzielle Notlage abzuwenden, hat der Panico Alpinverlag eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

So mancher Bergsportbegeisterte wird Christoph Klein schon mal begegnet sein. Sei es im echten Leben, beim Durchblättern des Kletterführers «Im extremen Fels» oder beim Betrachten der zahlreichen kurzweiligen Videos, mit denen der Kletterer und Theologe seine Abenteuer in der Vertikalen mit der Klettercommunity teilte.

Unterstützung für Familie

Im Dezember 2022 verunglückte der 48-Jährige in Patagonien tödlich. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Der Panico Verlag hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um seine Familie zu unterstützen.

Wer etwas beitragen will, kann dies entweder über das Verlagskonto bei Panico tun (Vermerk «für Christoph») oder über die Paypal-Spendenaktion. Der gesammelte Betrag wird vollständig an die Familie weitergeleitet. Mit dem Geld soll die teure und aufwändige Bergung ermöglicht werden.

Tragischer Ausrutscher im Abstieg

Christoph und und sein Seilpartner Michael planten am Montag, 19. Dezember die Route Exocet am Aguja Standhardt zu klettern. Nach dem nächtlichen Zustieg beschlossen sie jedoch am Col Standhardt, wieder abzusteigen. Das Wetter war zwar gut angesagt, sie hatten jedoch kein gutes Bauchgefühl und fühlten sich nicht absolut sicher, es war kalt und windig.

Beim Abstieg ging Christoph voraus, stolperte oder rutschte auf dem nach Michaels Schilderung relativ flachen und einfachen, aber exponierten Eisfeld aus, konnte nicht mehr aufstehen oder seinen Eispickel ins Eis reinschlagen, da das Eis hart wie Beton war, und rutschte auf den Eisrand zu.

Dann stürzte er 500 Meter in die Tiefe. Michael setzte per Satellitentelefon sofort um 3.56 Uhr Notrufe ab und eilte Christoph zu Hilfe, traf auf dem Weg eine polnische Dreierseilschaft, zusammen fanden sie Christoph am Felsen unten… Er war bereits tot.

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Credits: Titelbild Christoph Klein

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