Beim dritten Boulderweltcup der Saison in Chongqing, China, stand einmal mehr die Slowenin Janja Garnbret zuoberst auf dem Siegerpodest. Bei den Herren gewann der Franzose Manuel Cornu, der stärker als seine Mitstreiter kletterte und zum ersten Mal überhaupt auf dem Podium eines IFSC-Weltcups stand. Die Schweiz verpasste bei den Herren (Sascha Lehmann) und Damen (Petra Klingler) gleich zweimal einen Podestplatz. Jessica Pilz holt sich mit drei Tops im Final den dritten Platz für Österreich. Deutschland schied im Halbfinal aus.

Janja Garnbret war schon im vergangenen Jahr dominant. Doch ihre diesjährige Leistung übertrifft alles. An allen drei Wettkämpfen des Jahres holte sie sich die Goldmedaille. Bei den Herren sieht die Situation durchmischter aus. Den ersten Wettkampf in Meiringen entschied Adam Ondra für sich, während er sich in Moskau von Jernej Kruder geschlagen geben musste. In Chongqing trat Ondra aufgrund einer Erkrankung nicht an und Jernej schaffte nicht einmal den Sprung ins Halbfinale. Diese Chance schien der Franzose Manuel Cornu genutzt zu haben. Zum ersten Mal an einem IFSC-Wettkampf schafft er es aufs Podest – und das sogar mit Rang 1.

Beim Speedwettkampf kam es zu einem neuen Weltrekord

In der Disziplin Speed ging der Sieg bei den Herren an Alfian Muhammad (INA). Bei den Damen gewann YiLing Song (CHN), die mit einer Zeit von 7.10 Sekunden den vorherigen Weltrekord brach. Die Highlights in der Disziplin Speed gibt es im folgenden Video zusammengefasst.

Bilder des Boulderweltcups in Chongqing

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Credits: Bilder Eddie Fowke/IFSC

Transa

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