Zwei Tage nachdem Margo Hayes mit der ersten weiblichen Begehung einer 9a+ Klettergeschichte geschrieben hat, beweist auch Nina Williams mit der Begehung des Highballs Ambrosia, wie verdammt stark Frauen klettern.

Ok, Nina Williams schreibt mit der Begehung von Ambrosia nicht gerade Klettergeschichte. Aber sie zeigt, dass sie verdammt stark ist und Nerven aus Stahl hat. Denn Ambrosia ist keine normale Linie. Es ist auch kein normaler Boulder. Nein, es ist ein Super-Highball am bekannten Block Grandpa Peabody in Bishop und mit 13 Meter Höhe und einer Schwierigkeit von 8a kein Zuckerschlecken. Eigentlich müsste man deshalb von einer Free-Solo-Begehung sprechen.

Trilogie am Boulderblock Grandpa Peabody in Bishop

Wie Nina Williams auf ihren Social-Media-Profilen berichtet, hat sie sich bereits vor Jahren in den markanten und angsteinflössenden Block im kalifornischen Bouldergebiet Bishop verliebt. An dem Stück Fels mit dem Namen Grandpa Peabody hat sie bereits zwei weitere Highball-Probleme geklettert. Im Jahr 2015 gelangt ihr Footprints (7c) gefolgt von Evilution Direct (8a) im vergangenen Jahr. Die Trilogie komplettiert hat sie nun mit der ersten weiblichen Begehung von Ambrosia (8a) am gleichen Block.

Erstbegehung durch Kevin Jorgesons

Die Erstbegehung der drei Linien am Granpa Peabody gelang dem Amerikaner Kevin Jorgesons. Auch die zweite Begehung von Ambrosia sicherte sich einer bekannter Name: Alex Honnold. Alex ist bekannt für seine kühnen Free-Solo-Begehungen im Yosemite und anderen Big-Wall-Routen.

Video der Begehung von Ambrosia durch Kevin Jorgesons

Credits: Bild

Kletternews

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