Der schottische Kletterer William Bosi stattete zahlreichen Schweizer Boulderspots einen Kurzbesuch ab und kletterte schwierigste Linien im Eilzugstempo. Die von ihm präsentierte Ticklist ist zu Gut um wahr zu sein.

Der erste Erfolg seines Trips verbuchte Bosi im Westschweizer Bouldergebiet Fionnay, wo er innerhalb von lediglich zwei Stunden des Projektierens den 8c-Boulder Foundation’s Edge abhaken konnte. Eine beinahe Flash-Begehung gelingt dem Schotten im Falle des Boulders Scarred For Life (8b+), doch eben nur beinahe. Schlussendlich war dann eine zweite Session nötig, um den Boulder im Routenbuch als geklettert zu vermerken.

Baptiste Ometz bei der Begehung des Boulders Scarred For Life

Ab in die Höhe

Die nächsten Stationen von Bosi waren der Gotthard- sowie der Sustenpass. Dort kletterte er weitere bekannte und schwierige Linien, darunter Hazel Grace (8b+, Gotthardpass), Highlander (8b+), Gepresster Hase (8b+) und im Flash-Stil Red Snapper (8a+). Als krönender Abschluss seines Trips machte Bosi einen Abstecher in die Schöllenenschlucht, wo er die wohl bekannteste Linie der Gegend, Dulcifer sit (8a+) flash kletterte.

William Bosi bei der Flash-Begehung von Dulcifer Sit in der Schöllenenschlucht. (Bild Jake Thompson)
William Bosi bei der Flash-Begehung von Dulcifer Sit in der Schöllenenschlucht. (Bild Jake Thompson)

Einmal mehr präsentiert der junge Schotte eine ansehnliche Ticklist nach einem Klettertrip. Die jüngste Reise weckt Erinnerungen an seinen Spanienaufenthalt im Frühling 2021, als er die 9b+ Route King Capella erstbeging und zahlreiche weitere Routen und Boulder im oberen neunten Franzosengrad respektive achten Fontainebleau-Grad punktete.

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Credits: Titelbild Jake Thompson

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