Reza Alipour und Aleksandra Rudzinska sind Weltmeister im Speedklettern

Heute Donnerstag (13.09.) wurden die Weltmeister im Speed in der Olympiaworld gekürt. In einem sehr spannenden Bewerb setzten sich Reza Alipour (IRI) und Aleksandra Rudzinska (POL) durch. Anna Brozek (POL) und Mariia Krasavina (RUS) komplettierten das Podium der Damen. Bei den Herren gingen Silber und Bronze an Bassa Mawem (FRA) und Stanislav Kokorin (RUS).

Mehr als 3500 Zuschauer strömten in die Olympiaworld zum Showdown im Speedklettern. Die je 16 schnellsten Athleten und Athletinnen der Qualifikation kämpften in vier KO-Runden um den begehrten Weltmeistertitel.

Reza Alipour siegt bei den Herren

Titelverteidiger Marcin Dzienski aus Polen schied im Achtelfinale aus. Vizeweltmeister und Weltrekordhalter Reza Alipour (IRI), der bis zur WM nicht seine beste Saison hatte, war pünktlich zum Saisonhighlight in Topform. Im Viertelfinale zeigten der fünffache Weltmeister QuXin Zhong (CHN) und Bassa Mawem (FRA) mit Zeiten unter 5.70 Sekunden, dass sie im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitreden würden. Im Halbfinale setzten sich Alipour und Mawem durch. Damit war klar, dass es einen neuen Weltmeister geben würde. Reza Alipour, der heuer nur einen Weltcup gewonnen hatte, sicherte sich in einem extrem engen Duell Gold. Bassa Mawem hatte bis zum Schluss einen hauchdünnen Vorsprung. Er rutschte am letzten Tritt ab und verpasste das Schluss-Pad. Im kleinen Finale holte Stanislav Kokorin Bronze. „Ich habe mich vor ein paar Wochen verletzt, weshalb ich nicht meine besten Läufe zeigen konnte. Umso schöner, dass es mit dem Titel trotzdem geklappt hat. Die Stimmung und der Bewerb waren einfach perfekt“, so der Iraner im Anschluss.

Das Speedfinale der Männer im Video-Replay

Aleksandra Rudzinska holt den Titel bei den Damen

Die Weltrekordhalterinnen Anouck Jaubert (FRA) und Iuliia Kaplina (RUS) scheiterten beide im Achtelfinale. Jaubert unterlief ein Fehlstart, Kaplina musste sich Anna Brozek (POL) geschlagen geben. Im Viertelfinale schied mit Anna Tsyganova die nächste Favoritin aufgrund eines Fehlstarts aus. Im Halbfinale waren mit Aleksandra Rudzinska, Aleksandra Kalucka und Anna Brozek drei Polinnen vertreten. Maria Krasavina (RUS) war die einzige verbleibende Russin. Die erst 17-jährige Aleksandra Kalucka machte im Halbfinale einen Fehler und musste Rudzinska das Feld überlassen. Maria Krasavina unterlief ein Fehlstart. Damit stand ein rein polnisches Finale an, in dem Aleksandra Rudzinska mit einer Zeit von 7:56 die Nase vorn hatte. Anna Brozek holte Silber. Es war ihr erster internationaler Podestplatz. Bronze ging an Maria Krasavina.
„Die Organisation hier ist großartig. Ich bin sehr glücklich über den Titel, auch weil ich die erste polnische Weltmeisterin im Speed bin!“, freute sich Rudzinska.

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Wir berichten täglich von den Weltmeisterschaften 2018 in Innsbruck. Artikel findest du in der Rubrik Wettkampf, Infos zwischendurch und Live-Stream-Links gibts auf Instagram und Facebook.

Das Speedfinale der Frauen im Video-Replay

Ergebnisse Finale Speed 2018

Herren:
1. Reza Alipour (IRI)
2. Bassa Mawem (FRA)
3. Stanislav Kokorin (RUS)
Damen:
1. Aleksandra Rudzinska (POL)
2. Anna Brozek (POL)
3. Mariia Krasavina (RUS)

 

Credits: Bild und Text Austria Climbing

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